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Hochzeitsfest ein Jahr nach der Blitz-Trauung unter Wehen: Baby Carlo feierte mit

Hielten ihr Versprechen und feierten ihre Hochzeit in Hammah gebührend nach: Björn und Petra Wellm mit Sohn Carlo, der erst spät in sein Gitterbettchen (hi. re.) wollte Fotos: Wellm privat/tp

Brautpaar Petra und Björn Wellm holte in Hammah die romantische Gartenparty nach

tp. Hammah. Dieses Mal wurde richtig gefeiert und Baby Carlo war bei der romantisch-rauschenden Gartenparty "mittenmang" dabei! Mit einem Jahr Verspätung holten Björn Wellm (34) und seine Ehefrau Petra (32) ihre Hochzeitsfeier nach, die im vergangenen Jahr  wegen buchstäblich "anderer Umstände" flachfiel. Denn die damals hochschwangere Petra hatte vorzeitig Wehen.

Wie berichtet, entschloss sich der Bräutigam damals zu einer spektakulären Nothochzeit, zu der er die nette Standesbeamtin in die Patienten-Caféteria des Stader Elbe Klinikums einlud: "Schließlich waren die Ringe auf den 18. August 2017 graviert und das Aufgebot bestellt", begründete der pragmatische Wasserwerker Björn Wellm damals den ungewöhnlichen Entschluss. Wegen der Wehen, die bei Petra in der 29. Woche - und damit viel zu früh - einsetzten, hatte der Doktor der werdenden Mutter strenge Bettruhe vorordnet und lediglich einer Turbo-Trauung, rasch und im kleinen Rahmen, zugestimmt.

Das WOCHENBLATT war live dabei, als Björn und Petra sich das Jawort gaben und versprachen: "Die Party wird nachgeholt. Und zwar an einem echten Schnapsdatum, dem 18. August 2018 - und dann feiert das Baby mit."

Die bodenständigen Brautleute hielten Wort und luden am vergangenen Samstag fast 50 Freunde und Familienmitglieder in den großen Garten ihres schmucken Eigenheims im Geest-Ort Hammah ein. Der Trauzeuge, Björns Bruder Nico (27), stand als DJ am Plattenteller. Zwischen Partyzelten und Stehtischen, an denen die Hochzeitsgäste mit kühlem Sekt auf das Wohl von Björn und Petra anstießen, stand unterm Sternenhimmel das Gitterbettchen des vergnügt juchzenden Juniors, der an Mamas und Papas Ehrentag allerdings gar nicht ans Schlafengehen dachte.

Der Steppke ist mittlerweile ein Dreivierteljahr alt, putzmunter, kerngesund und unternimmt erste Stehversuche: Zur Erleichterung seiner Eltern erblickte er am vorausberechneten Geburtstermin das Licht der Welt.

"Bei einem Kind wird es wohl nicht bleiben", mutmaßt unterdessen der stolze Opa Bernd Wellm (62). In dem "Nest" der jungen Familie, einem geräumigen Einfamilienhaus, sei reichlich Platz für weitere Kinder.

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