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"Katze im Sack" für fünf Euro: Fundsachen-Auktion mit Spaßfaktor in Stade

Auktionator Karl-Heinz Rix

Schirme für den Knirps / Goldschmuck unterm Hammer

tp. Stade. "Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten - klack!": Mit Schwung ließ der städtische Auktionator Karl-Heinz Rix den Hammer auf die Tischpatte knallen und ein zugeknoteter Plastikbeutel mit textilen Fundsachen wechselte den Besitzer für fünf Euro. In der Halle der Kommunalen Betriebe Stade (KBS) versteigerte die Stadt am Freitag wieder Ladenhüter aus ihrem Fundbüro.

"Wundertüte" nennt der für seine witzigen und unterhaltsamen Einwürfe bekannte Versteigerer Rix die blauen Plastikbeutel mit Kleidung und Schuhen, deren genauer Inhalt eine Überraschung war. Einer, der am Freitagvormittag fleißig mitbot, war der kleine Lasse Bruns (10) aus Stade. Die Kleidungsstücke aus seiner "Wundertüte" will er an seine Familie verteilen und den Rest spenden. Der Knirps ergatterte zudem zwei Regenschirme für zusammen drei Euro: "Die sind für Mama und meinen kleinen Bruder."

Außerdem hielt der geschäftstüchtige Steppke, der die Veranstaltung "aus Spaß und Neugier" besuchte, Ausschau nach einem Fahrrad. Immerhin standen rund sechs Dutzend Drahtesel zur Versteigerung - vom fahruntüchtigen Rad mit Plattfuß bis zum modernen City-Bike - komplett mit Einkaufskorb und Kindersitz.

Stammgast bei den Stader Fundsachenversteigerungen ist Sebastian Gootz (30) aus Drochtersen, der mit einem Anhänger vorfuhr. Er lud zwei Riesen-Beutel mit Klamotten, die er selbst trägt oder auf Flohmärkten weiter verkauft, auf den en Hänger. Zudem suchte der Kehdinger nach Schmuck. Schnäppchen seien hier immer möglich: "Vor zwei Jahren habe ich eine Goldkette für nur 300 Euro ersteigert." Der Schätzwert habe wesentlich höher gelegen.