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Mit neuem Mast: "Wilhelmine" ist zurück im Heimathafen

Jens Uttecht (li.) hat die "Wilhelmine" aus Freiburg zurück nach Stade geschippert. Mit dabei waren auch Marlies und Klaus Kramski vom Verein zur Pflege alter Seemannschaft "Wilhelmine von Stade"
lt. Stade. Aufatmen beim Verein zur Pflege alter Seemannschaft "Wilhelmine von Stade". Das historische Segelschiff liegt wieder im Stader Hafen vor Anker. Wie berichtet, war die Wilhelmine im März dieses Jahres zur Hatecke-Werft in Freiburg gebracht worden, weil der rund 30 Jahre alte Holzmast erneuert werden musste.
Die Hoffnung, dass der Elb-Ewer zum Hamburger Hafengeburtstag im Mai wieder in See stechen könnte, erfüllte sich aber aufgrund von Verzögerungen leider nicht. Zuletzt hatten die Vereinsmitglieder sogar die Befürchtung, dass die für die Sommerferien geplante 14-tägige Segelfahrt auf der Nordsee mit zwölf Schulkindern ausfallen müsse.
"Zum Glück geht nun alles seinen gewohnten Gang", sagt Vereinsmitglied Klaus Kramski. Zusammen mit seiner Frau Marlies und anderen Vereinsmitgliedern hatte er in den vergangenen Wochen jeden Freitagnachmittag auf eigene Kosten Fahrdienste nach Freiburg organisiert, damit die Schüler-AG trotz Werftaufenthalt weiter laufen konnte.
Jugendliche des Vereins sowie Schüler verschiedener Stader Schulen leisten die Arbeiten, die zur Instandhaltung der 1912 gebauten Wilhelmine notwendig sind. In diesem Frühjahr wurde u.a. das Deck neu gemalt und Rostarbeiten durchgeführt.
Der ca. 19 Meter hohe neue Mast wurde aus Mitteln des Dow-Spendenprogramms finanziert.
Die Schul-AG "Wilhelmine von Stade" gibt es seit 1981. Viele ehemalige Schüler sind heute Vereinsmitglieder. Bis 2004 hat die Stadt Stade die AG komplett finanziert. Seit der Vereinsgründung 2005 kommen die Vereinsmitglieder dafür auf, die Stadt beteiligt sich aber noch mit einem Zuschuss.
• Nähere Infos zum Verein sowie zu Gästefahrten auf der Wilhelmine unter www.wilhelmine-von-stade.de