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Rascher Baufortschritt am Stader Holzhafen

In dieser Woche beginnen hinter eine Folie zur Wärme-Isolierung die Klinker-Arbeiten am Verwaltungsbau (li.). Das Werkstatt- und Lagergebäude (re.) bekommt eine Holzfassade Fotos: tp

Richtfest beim neuen Bauhof des WSA / Pünktliche Eröffnung im Sommer 2019

tp. Stade. Über dem Neubau der Außenstelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Hamburg (WSA) gegenüber des Stader Holzhafens prangt die Richtkrone. Beim Richtfest am vergangenen Freitag lobte Bernhard Meyer, Amtsleiter des WSA Hamburg, die Beteiligten für den raschen Baufortschritt des 1,8 Millionen Euro teuren Vorzeige-Projektes an exponierter Lage neben dem denkmalgeschützten Schleusenhaus vor den Toren der Altstadt.

"Bislang gab es keine Bauverzögerung", sagte der WSA-Chef mit Blick auf die gute Kooperation zwischen Planern, Stadt und den zahlreichen ausführenden Handwerksfirmen aus der Region. Im Dezember 2017 wurde zur Altlastenbeseitigung der Boden ausgetauscht. Im März erfolgte der feierliche erste Spatenstich für das Lager und die Werkstatt sowie für das zweistöckige Verwaltungsgebäude, bei dem im August die Stahlbetonarbeiten abgeschlossen wurden. Das Hauptgebäude wird ein Rotklinker-Bau sein. Die Maurerarbeiten beginnen - unter eine Folie zur Wärmedämmung - in dieser Woche. Werkstatt und Lager in Holzrahmenbauweise erhalten, passend zum Standort, eine Holzfassade, die an ein Bootshaus erinnert.

Wenn alles glatt läuft, wird der schmucke Neubau, der quasi als Bauhof für die Wasserbauer des Bundes dient, im kommenden Sommer pünktlich eröffnet.

Das WSA beschäftigt in Stade 25 Mitarbeiter. Sie sind zuständig für die Uferunterhaltung an der Elbe und den Nebenflüssen. Der Bereich umfasst die Este, Lühe, Schwinge, den Ruthenstrom, die Bützflether und Wischhafener Süderelbe sowie den Freiburger Hafenpriel. Zudem gehören der Unterhalt von 14 Leuchtfeuer auf der linken Elbseite, fünf Pegeln und der Betrieb des inneren Estesperrwerks zu den Aufgaben des WSA.

Auf 39 Pfählen gegründet

(tp). Das neue WSA-Gebäude in Stade wurde wegen des weichen Untergrunds auf 39 Pfählen gegründet. Diese Arbeit führte die Spezialfirma König aus. Der Clou: Durch die im Boden steckenden Pfeiler wird Erdwärme in den Neubau geleitet, mit der sämtliche Räume beheizt werden.