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14 Bäume gefällt: Anwohner in Horneburg atmen auf

Anwohnerin Liane Müller hat allergisch auf die Platanen reagiert und ist froh, dass die Bäume nun weg sind Fotos: lt
lt. Horneburg. Baumfäll-Aktionen werden häufig von Bürgern kritisch hinterfragt und nicht gutgeheißen. Anders in der Straße Kalkwiesen in Horneburg. Weil in der vergangenen Woche 14 große Platanen der Säge zum Opfer gefallen sind, atmen die Anwohner im wahrsten Wortsinn auf.
So wie Liane Müller. Sie ist nicht die Einzige, die aufgrund der Bäume vor ihrer Haustür mit allergischen Reaktionen wie Husten, tränenden Augen und einer Schnupfnase zu kämpfen hatte - auch bekannt als sogenannter Platanenhusten (das WOCHENBLATT berichtete).
"Ich konnte teilweise nicht draußen sitzen, geschweige denn im Garten arbeiten, so schlimm war das", sagt Liane Müller. Zudem hätten die flachwurzelnden Bäume nicht nur etliche Stolperfallen im Gehweg produziert, sondern auch ihr Gartenhäuschen in Schieflage gebracht. Es sei sehr zu begrüßen, dass im Frühjahr kleinkronige Winterlinden als Ersatz für die in der Region nicht heimischen Platanen gepflanzt werden sollen, so Liane Müller.
Zudem werden die Stubben gefräst und die Bepflanzung (Büsche und Bodendecker) entfernt, berichtet Torsten Milter vom Bauamt in Horneburg. Die durch die Wurzeln angerichteten Schäden an den Gehwegen und der Fahrbahn sollen beseitigt werden. Wenn die neuen Bäume gepflanzt sind, sollen die Zwischenräume als Blühflächen hergerichtet werden.
Insgesamt stehen im Flecken-Haushalt 11.000 Euro für die Maßnahme zur Verfügung.