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Bildungscampus Riensförde war Thema im Ausschuss

lt. Stade. Mit den Planungen für den Bildungscampus Riensförde (das WOCHENBLATT berichtete) haben sich kürzlich der Schulausschuss und der Ausschuss für den Bildungscampus in gemeinsamer Sitzung beschäftigt. Damit in drei Monaten die Ausschreibungsunterlagen für das Großprojekt veröffentlicht werden können, muss die Politik ein Raumprogramm für die geplante Grund- und Oberschule absegnen.
Der Erste Stadtrat Dirk Kraska wies die Ausschussmitglieder darauf hin, dass die Oberschule fünfzügig für rund 800 Schüler geplant werden müsse, auch wenn sie womöglich am Anfang nur halb voll sein werde. Die Schule müsse erst "aufwachsen". Dass in den ersten Jahren vermutlich ganze Trakte abgeschlossen sein würden, müsse man in Kauf nehmen, so Kraska. Es müsse sichergestellt sein, dass die Stadt, die Träger der Oberschule wird, alle Schüler aufnehmen könne, die kommen.
Die Ausschussmitglieder waren sich u.a. darin einig, dass man hier endlich einmal vernünftig planen könne und nicht den Entwicklungen hinterherhinken müsse.
Einig waren sich die Politiker auch darin, zusätzliche Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro jährlich sowie zusätzliche Einbaukosten in Kauf zu nehmen, um in der neuen Mensa auf dem Bildungscampus sowie in der neuen Mensa an der Realschule Camper Höhe Essen anbieten zu können, die im "Cook & Chill"-Verfahren zubereitet werden. Im Gegensatz zum jetzigen "Cook & Hold"-Verfahren werde das Essen nur etwa zwei Drittel durchgegart und dann auf drei Grad heruntergekühlt, erläuterte Dirk Kraska.
Bei Bedarf werde die Mahlzeit dann in speziellen Geräten "regeneriert" und komme so frischer und leckerer auf den Teller.