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Dorfentwicklung: Multifunktionshaus nach rund zehnjähriger Planungsphase fertig

Freuen sich über das neue Dorfgemeinschaftshaus: Heinz Stüben (v. li.), Vorsitzender des SC Schwinge, Liane Knabbe von der Samtgemeinde und Ernst-Wilhelm Cordes von der Dorfentwicklungsgruppe Foto: lt
lt. Schwinge. Gute Nachrichten für die Bürger in Schwinge (Samtgemeinde Fredenbeck). Nach insgesamt rund zehnjähriger Planungszeit steht nun endlich das lang ersehnte neue Dorfgemeinschaftshaus am Sportplatz zur Verfügung. Der Anbau an das bestehende Sportlerheim wurde im Rahmen der "Dorfentwicklung Schwinge" umgesetzt und hat insgesamt 455.000 Euro gekostet. Gefördert wurden gut 195.000 Euro.
In dem neuen Multifunktionshaus können künftig verschiedene Aktivitäten stattfinden. Der gut 100 Quadratmeter große Mehrzweckraum, zu dem noch ein 15 Quadratmeter großer Abstellraum gehört, soll unter anderem als Bewegungsraum von der Kita sowie von Gymnastik- und anderen Sportgruppen genutzt werden.
Wie berichtet, reichen die vorhandenen Kapazitäten im eigentlichen Dorfgemeinschaftshaus im Ort schon lange nicht mehr aus. Eine bauliche Erweiterung war dort nicht möglich.
Besonders froh ist Ernst-Wilhelm Cordes von der Dorfentwicklungsgruppe darüber, dass die Gemeinde sowie insbesondere auch die Bürger von Anfang an hinter dem Projekt standen und viele Schwinger den Bau auch durch Eigenleistungen unterstützt haben. Der Vorsitzende des Schwinger SC, Heinz Stüben, sei so gut wie täglich auf der Baustelle gewesen und habe großes Engagement gezeigt.
Insgesamt seien außerdem rund 15 überwiegend regionale Gewerke im Einsatz gewesen, die in Zusammenarbeit mit den Planern von JL Ingenieure aus Großenwörden hervorragende Arbeit geleistet hätten.
Dass die Umsetzung der Baumaßnahme so lange gedauert habe, liege zum einen an den komplizierten EU-Förderrichtlinien sowie daran, dass zwischenzeitlich ein neues Planungsbüro gefunden werden musste.
Eigentlich sollte das Förderprogramm bereits vor drei Jahren auslaufen, doch dank des Einsatzes der Bürger seien Förderungen nun noch bis 2021 möglich, so Cordes.
Im Rahmen des Programms wurden bereits zwei Straßen saniert, die Erneuerung der Straße "Sandkuhle" soll in diesem Jahr folgen. Auch um die 40 Privatleute hätten bereits vom Dorfentwicklungsprogramm profitiert und sich z.B. energetische Sanierungen an ihren Häusern oder die Gestaltung von Gärten bezuschussen lassen. Insgesamt seien so schon etwa 1,6 Mio. Euro in den Ort geflossen.
"Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass wir so gut bedacht werden", sagt Hans-Wilhelm Cordes. Er erinnert sich noch an das erste Dorfentwicklungsprogramm, das Mitte der 1980er Jahre in Schwinge lief. Damals sei gerade mal eine öffentliche Maßnahme, eine Bushaltestelle, umgesetzt worden. Heute wisse man zum Glück besser, die Chancen für das Dorf zu nutzen, sagt Cordes.
Eine offizielle Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses ist für den 10. Mai geplant.
• Kontakt zum Arbeitskreis und Infos über mögliche Förderungen von privaten Maßnahmen gibt es bei Hans-Wilhelm Cordes unter Tel.: 04149 - 8877 sowie im Rathaus bei Liane Knabbe unter Tel.:  04149 - 9171.