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Erfolgreicher Auftakt der Aktion "Gleichberechtigt"

Teilnehmerinnen aus Stade am Dialoghaus in Hamburg (Foto: Karina Holst/Stadt Stade)

Stade: Die einzige Form zu lernen, besteht in der Begegnung

tp. Stade. Wissen Sie, dass blinde Menschen kein Schwarz sehn? Und dass das Smartphone für viele blinde oder gehörlose Menschen eine Revolution ist?
Was Gehörlosigkeit bedeutet, welche Barrieren Gehör- oder Stimmlose erleben, wie sie überwunden werden und in welch reicher Kultur sie zuhause sind, lernten 36 Staderinnen mit ihren Kindern aus zehn verschiedenen Kulturen kürzlich bei einem Besuch im Dialoghaus Hamburg kennen. Dazu hatten die Vorsitzende vom Frauen- und Mütterzentrum, Schole Albers und Stades Gleichstellungsbeauftragte Karina Holst im Rahmen der vom Land Niedersachsen geförderten Aktionswochen "Gleichberechtigt leben - Unsere Werte, unsere Rechte" eingeladen.

In drei Workshops erlernten die Teilnehmerinnen nicht nur Handzeichen, sondern experimentierten spielerisch mit dem Gesichtsausdruck und übten sich in Körper-und Gebärdensprache. Angeleitet durch einen gehörlosen bzw. stimmlosen „Sprachlehrer“ erhielten alle einen faszinierenden Einblick in die non-verbale Kommunikation.

„Im Rahmen der Aktionswochen stehen noch ganz unterschiedliche Aktivitäten mit Kooperationspartnern und einem breitem Aktionsbündnis auf dem Programm“ , so Karina Holst. Es gibt  Selbstbehauptungskurse, die Gründung eines Internationalen Frauenforums am Donnerstag, 25. Oktober und eine Frauen-Demo gegen Gewalt gegen Frauen am Samstag, 24. November. 
Nähere Infos unter http://www.stade.de