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Fuß- und Radweg an der Altländer Straße wurde endlich erneuert

Der Der Fuß- und Radweg an der Altländer Straße ist nach der Sanierung kaum wieder zu erkennen Fotos: lt
lt. Stade. Kaum wieder zu erkennen ist der Fuß- und Radweg an der Altländer Straße am Stader Ortseingang. Wo bis vor Kurzem noch zahlreiche Stolper- und Sturzfallen allen Radlern und Fußgängern das Leben schwer machten (das WOCHENBLATT berichtete), finden nun alle Nutzer einen breiten und ebenen Weg vor, auf dem sich keine überstehenden Gullideckel mehr befinden und der nicht mehr mit Unkraut überwuchert ist.
Insgesamt wurde der Weg auf einer Länge von 150 Metern für rund 20.000 Euro saniert. Die Gullis wurden außerhalb des Weges in kleinen Buchten platziert und behindern so niemanden mehr.
In diesem Jahr hat die Stadt zudem u.a. an einigen Einmündungen zur Thuner Straße Zeichen "Radverkehr von rechts und links" angebracht sowie einige Beschilderungen in Einbahnstraßen korrigiert, um die Stadt fahrradfreundlicher zu machen.
Wie berichtet hagelt es immer wieder Kritik am Zustand der Radwege in Stade. Christian Ückert vom ADFC hatte zuletzt im WOCHENBLATT kritisiert, dass die Stader Verkehrsplanung sich in der Vergangenheit nur an den Bedürfnissen der Autofahrer orientiert habe. Laut Ückert entsprechen rund 90 Prozent der Radwege im Stader Stadtgebiet nicht den amtlichen Vorgaben, wie sie in der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung niedergelegt sind.
Die Stadt ist derweil nach wie vor auf der Suche nach einem Verkehrsplaner, der u.a. ein Radwegekonzept für das gesamte Stadtgebiet aufstellen soll.