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"Industriegleis-Verlegung sichert den Stader Seehafen"

Im Rathaus (vorne v. li.): Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär), Bürgermeisterin Silvia Nieber und Joachim Mohrmann (DB AG) sowie (hi. v. li.) Stadtbaurat Lars Kolk, Helene Kissner, Markus Enghardt (beide DB AG) und Gerd Allers, Abteilung Straßen und Brücken Foto: Stadt Stade

Staatssekretär Enak Ferlemann und Bahn-Vertreter zu Gast im Rathaus

tp. Stade. Wie geht es mit einem der Top-Verkehrsprojekte der kommenden Jahre in Stade, der Industriegleis-Verlegung, weiter? Diese spannende Frage stand am Mittwoch bei einem Expertengespräch im historischen Rathaus im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Silvia Nieber hatte dazu Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, eingeladen. Auch Vertreter der Deutsche Bahn AG nahmen an den Abstimmungsgesprächen teil.

„Die angestrebte Verlegung des Industriegleises 1263 sichert dem Seehafen Stade und der dort ansässigen Industrie eine leistungsfähige Gleisanbindung“, so Enak Ferlemann. „Bereits heute ist der Seehafen einer der bedeutendsten Seehäfen in Niedersachsen. Mit der geplanten Verlegung investieren wir in die Zukunft und schaffen optimale Voraussetzungen für die erfolgreiche Entwicklung des Seehafens, der Industrie sowie der gesamten Elbe-Weser-Region.“

„Neben zahlreichen technischen und rechtlichen Fragestellungen, die erörtert werden müssen, ergeben sich durch die geplante Verlegung des Industriegleises städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten im östlichen Stadtgebiet, die wir frühzeitig abstimmen müssen“, ergänzte Silvia Nieber. „Hierzu zählt auch die aus meiner Sicht notwendige Sanierung der Bahnunterführung „Camper Tunnel“. Hier muss es unser Ziel sein, eine planerische Lösung zu finden, damit sowohl der Kfz- und Radverkehr als auch Fußgänger sicher die Unterführung passieren und wir zugleich eine optimale Anbindung des Benedixlandes gewährleisten können.“

Derzeit werden durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn und der Hansestadt Stade die Voraussetzungen für die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens zum fünften  Abschnitt der Autobahn A26 sowie der Verlegung des Industriegleises geschaffen. Beide Maßnahmen sollen in einem zusammenhängenden Verwaltungsverfahren zum Baurecht geführt werden.