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Madeleine Pönitz ist die neue Stader Kreisbaurätin

Madeleine Pönitz ist die neue Kreisbaurätin (Foto: Schmidt/Landkreis Stade)
lt. Landkreis. Madeleine Pönitz (39) ist mit großer Mehrheit vom Kreistag zur neuen Kreisbaurätin des Landkreises Stade gewählt worden. Die Diplom-Ingenieurin hat damit zunächst für acht Jahre die Nachfolge von Hans-Hermann Bode angetreten, der sich auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedet hat.
Die gebürtige Sächsin, die mit ihrem Mann und drei Kindern in Dollern lebt, war in den vergangenen zwölf Jahren in der Hamburger Verwaltung tätig. Zuletzt beschäftigte sie sich in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Referatsleiterin mit Bundesfernstraßen, unter anderem mit dem Ausbau der A 7 auf Hamburger Gebiet.
Als Kreisbaurätin im Landkreis Stade ist die Bauingenieurin für fünf Ämter (Planungsamt, Bauordnungsamt, Amt für Gebäudewirtschaft, Umwelt- und Naturschutzamt) und damit für insgesamt rund 250 Mitarbeiter zuständig. Insgesamt sind beim Landkreis Stade etwa 800 Mitarbeiter angestellt.
"Mein Tätigkeitsbereich geht nun viel mehr in die Breite als das in Hamburg der Fall war", sagt Madeleine Pönitz, die sich sehr auf ihre neuen Aufgaben freut. Insbesondere das Projekt K 40 - also der Ausbau der Rübker Straße als Autobahnzubringer für Buxtehude - sei von seiner Dimension her ein besonders spannendes. Auch die Einführung der digitalen Bauakte sowie der Neubau des Jugendamtes seien wichtige Projekte, mit denen sie sich gerne befassen werde, sagt die Kreisbaurätin. Jetzt gelte es aber erst einmal, sich mit sämtlichen Projekten und Abläufen vertraut zu machen sowie Leute kennenzulernen.
Dass sie als dreifache Mutter das Amt der Kreisbaurätin inne habe, sei für sie kein Widerspruch und "ganz normal", sagt die Bauingenieurin. Sie habe sich bewusst für Familie und Karriere entschieden und meistere gemeinsam mit ihrem Mann die logistische Herausforderung immer wieder aufs Neue.