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Ortskernsanierung Horneburg schreitet voran

Bauleiter Jörg Dammann überwacht die Arbeiten in der Horneburger Ortsmitte Fotos: lt
lt. Horneburg. Die meisten Horneburger dürften sich inzwischen an die Bagger und den Lärm vor ihrer Haustür gewöhnt haben. Immerhin läuft die Ortskernsanierung bereits seit mehr als vier Jahren - zwei der insgesamt drei Bauabschnitte sind abgeschlossen.
Derzeit wird im Rahmen des dritten Bauabschnitts zunächst die Lange Straße zwischen Burggraben und Kleiner Straße umgestaltet. Auf einem rund 60 Meter langen Teilstück haben Arbeiter der Baufirma Wilhelm Henn bereits den Schmutz- und den Regenwasserkanal erneuert, berichtet Bauleiter Jörg Dammann. Nun stehen Erd- und Straßenbauarbeiten auf dem Programm.
Da insbesondere die Erneuerung des Schmutzwasserkanals sehr aufwändig gewesen und die gesamte Maßnahme ohnehin mit etwas Zeitverzögerung gestartet sei, werde man bis zum Herbstmarkt am 12. Oktober nicht ganz fertig, so Dammann. Dennoch könne der Markt wie gewohnt auch in der Langen Straße stattfinden.
Im nächsten Schritt werde dann der zweite Teil der Langen Straße bis zur Einmündung Bleiche saniert. Danach folgt der Abschnitt Bleiche im Bereich der Kirche, im Anschluss ist der Isern-Hinnerk-Weg an der Reihe und zum Schluss noch der Bereich am Mehrgenerationenhaus.
Um das Geschehen zu überwachen, ist Jörg Dammann täglich mindestens einmal selbst vor Ort. "Die meisten Anwohner kennen mich hier inzwischen", sagt der Bauleiter, der fast von Anfang an für die Ausführung der Ortskernsanierung zuständig war. Ihm sei wichtig, dass die Anwohner stets über die nächsten Schritte informiert sind. Vor Beginn einer neuen Maßnahme stelle er sich auch immer bei den Betroffenen vor. "Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen und mit den Leuten zu sprechen", sagt Dammann. Und freut sich immer wieder über einen Kaffee oder ein Brötchen, zu dem er und seine Arbeiter ab und an mal eingeladen werden.
Übrigens: Bauamtsmitarbeiter Torsten Milter, der sein Büro unmittelbar an der Langen Straße hat, stört sich an dem Baulärm nicht. "Für mich wäre es schlimm, wenn es hier ruhig wäre und kein Bagger rollen würde", sagt er mit einem Augenzwinkern.