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Schützen wollen Festhallen-Areal verkaufen: Feuerwehrhaus-Planung kann beginnen

Die Festhalle wird bald einem neuen Feuerwehrhaus weichen (Foto: archiv/lt)
lt. Horneburg. Die Planungen für das neue Feuerwehrhaus auf dem Festhallengelände am Schützenweg in Horneburg können starten. Die Samtgemeinde hat sich mit dem Schützenverein geeinigt, was den Verkauf des Grundstücks angeht, bestätigen Samtgemeinde-Bürgermeister Matthias Herwede und der Vorsitzende des Schützenvereins, Carsten Dittmer.
Bei der Mitgliederversammlung der Schützen Mitte Dezember stimmten 77 von 88 Vereinsmitgliedern für den Verkauf. In den kommenden zwei bis drei Wochen soll ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden.
Demnach verkauft der Verein der Kommune ein 5.500 Quadratmeter großes Areal und lässt vorher auf eigene Kosten noch die Festhalle abreißen. Zum Schützenfest in diesem Jahr sei die Festhalle vermutlich schon weg, so Carsten Dittmer. Der Verein habe bereits verschiedene Angebote von Abrissunternehmen eingeholt.
Das Schützenfest wird weiter wie gewohnt stattfinden. Eine etwa 1.000 Quadratmeter große Fläche im vorderen Bereich des Areals bleibt im Eigentum des Schützenvereins. Dort ist genug Platz für ein Festzelt, wie es der Verein bereits in den vergangenen Jahren zur Durchführung des Festes genutzt hat. Wenn der Verein die Fläche nicht benötige, könne die Feuerwehr z.B. Übungen darauf durchführen, so Matthias Herwede.
Auch die Horneburger Theatergruppe "Hornbörger Pannkoken" braucht sich keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen. Das Gebäude neben der Festhalle, das von den Laienschauspielern zum Proben und als Lager genutzt wird, bleibt stehen.
"Wir freuen uns auf unsere neuen Nachbarn und sind sicher, dass wir weiter gut zusammen arbeiten werden", sagt Carsten Dittmer.
Mit den Planungen für das neue Feuerwehrhaus ist das Architekturbüro Frenzel und Frenzel aus Buxtehude beauftragt worden.