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Tennishalle in Himmelpforten bleibt im Gemeindebesitz

Die Tennishalle soll im Gemeindebesitz bleiben

Tennis-Club ist Geschichte / Pächter soll in der Sportstätte Regie führen

tp. Himmelpforten. Der Tennis-Club Himmelpforten (TCH) ist Geschichte: Nachdem sich der TCH wegen Überalterung und Gesundheitsproblemen der Ehrenamtlichen im Vorstand und eines allgemeinen Mitglieder-Rückgangs - wie im vergangenen Herbst angekündigt - auflöste, geht es nun um die Zukunft der Tennishallle. Laut Himmelpfortens Bürgermeister Bernd Reimers soll die Halle im Gemeindebesitz bleiben und weiter als Stätte für den weißen Sport dienen. Konkrete Beratungen nehme die Politik nach der Sommerpause auf.

Entsprechend des Vertrages, der im Zuge des aus kommunalen Mitteln finanzierten Baus der Halle in den 1980er Jahren abgeschlossen wurde, fiel die Immobilie inklusive der Tennisplätze am Waldsportzentrum Brink durch die Vereinsauflösung der Kommune zu. Um die Entwicklung auf dem Gelände nahe der Porta-Coeli-Schule kontrollieren zu können, wolle die Gemeinde die Halle auch weiterhin in ihrem Besitz behalten, erklärt Reimers.

Auf einem Nachbargrundstück plant die Kommune den Bau eines Kindergartens. Von vornherein sollen Nutzungskonfliktte zwischen der Kita und dem Sportstättenbetrieb - etwa durch zu starken Publikumsverkehr - ausgeschlossen werden. In jedem Fall solle ein Leerstand der Halle vermieden werden: "Eine Ruine neben der Kita ist das Schlechteste, was uns passieren kann", sagt Reimers.

Nach vorläufigen Plänen soll ein Pächter die Regie über den Hallenbetrieb führen. Zwei potenzielle Betreiber aus dem Samtgemeinde-Gebiet hätten bereits Interesse bekundet und ihre Konzepte bei der Verwaltung vorgestellt.

Unterdessen dementiert Bernd Reimers Gerüchte, nach dem die TCH pleite sei.