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Viele Ideen im Konzept "Maritimes Horneburg"

Das Areal an der Hafenstraße in Horneburg soll aufgewertet werden (Foto: lt)
lt. Horneburg. Der Flecken Horneburg möchte das Areal rund um den Horneburger Hafen aufwerten. Das entsprechende Nutzungs- und Entwicklungskonzept „Maritimes Horneburg“ wurde kürzlich im Bauausschuss des Flecken vorgestellt. Eine Arbeitsgruppe hat seit August erste Ideen gesammelt, so der Ausschussvorsitzende Frank Irmer. Er selbst ist Mitglied in der Gruppe, zu der auch das Planungsbüro Cappel + Kranzhoff, die Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe sowie Vertreter des Fleckens, des Deichverbandes und des Fördervereins Lühe-Aue gehören.
Das Konzept besteht aus mehreren Bausteinen, die auch unabhängig voneinander realisiert werden könnten. Priorität hat u.a. ein schon länger gewünschter Wohnmobilstellplatz. Er könnte auf der Fläche entstehen, auf der sich derzeit noch eine große Halle im hinteren Teil der Hafenstraße befindet. "Der Stellplatz hätte eine Top-Lage und wäre sicherlich auch aufrund der Nähe zum Alten Land für Touristen interessant", so Frank Irmer.
Auch eine Fahrradstation sowie eine Sanitäranlage für Radler und Wohnmobilisten und ein Kanulager sind denkbar. Der Bereich bis zum Pegelhäuschen mit dem Steg-Anleger sollte laut Konzept neu gestaltet werden. Die Arbeitsgruppe wünscht sich zudem eine Art Hafenpromenade mit Bänken und Wasserbalkon.
Laut des Planungsbüros würde der Wohnmobilstellplatz 103.200 Euro kosten, eine Ver- und Entsorgungsstation 32.400 Euro. Sollte das komplette Konzept realisiert werden, entstünden Kosten in Höhe von 631.760 Euro.
"Es gibt noch viele Fragen zu klären, wir stehen noch ganz am Anfang der Diskussionen und Planungen", betont Frank Irmer.