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Weg frei für den Millionen-Kreisel in Himmelpforten

Das Gemeindehaus und das angebaute Pastorenhaus (hi. li.) werden für das Großbauvorhaben abgerissen

Bund erteilt Planungsauftrag an Geest-Gemeinde / Baustart ist für Ende 2019 geplant

tp. Himmelpforten. Die Bundes-Straßenbaubehörde hat der Gemeinde Himmelpforten die Genehmigung für den Bau des Verkehrskreisels an der jetzigen Kreuzung der Bundesstraße B73/Bahnhofstraße/Poststraße erteilt. Die Nachricht vom Bund über den lang ersehnten Planungsauftrag sei von allen Ratsfraktionen mit Erleichterung und Wohlwollen aufgenommen worden, berichtet Bürgermeister Bernd Reimers von einem internen politischen Treffen während der Sommerpause.

Mit der Genehmigung ist der Weg frei für das knapp eine Million Euro teure Großbauprojekt mitten in dem von vielen Pendlern und Lastwagen befahrenen Geest-Ort zwischen Stade und Cuxhaven. An das neue Verkehrsrund, dessen Bau laut Behörde Ende 2019 beginnen soll, wird auch die Wohnstraße Stubbenkamp angeschlossen. Somit wird der Himmelfortener Bundesstraßen-Kreisel vierarmig. Für das Bauwerk müssen das alte evangelische Gemeindehaus und das wegen eines Wasserschadens und wegen Schimmelbefalls unbewohnte Pastorenhaus weichen.

Aufgrund der mit dem Kreiselbau verbundenen zahlreichen Einzelvorhaben, die gut miteinander abgestimmt werden müssen, sei Eile geboten, so Bürgermeister Reimers. In Kürze werden Politik und Verwaltung daher in die Detailplanung einsteigen. Wenn alles glatt läuft, soll der Verkehr ab dem Jahr 2020 - dann ruhiger und auch deutlich flüssiger als bisher - durch den Ort rollen.