Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wie soll das Jugendcafé in Fredenbeck künftig genutzt werden?

Es gibt mehrere Interessenten für das Jugendcafé in der Alten Dorfstraße (Foto: tp)
lt. Fredenbeck. Mit der weitergehenden Nutzung des jetzigen Jugendcafés in der Alten Dorfstraße hat sich jüngst der Sozialausschuss der Gemeinde Fredenbeck befasst. Wie berichtet, entsteht seit September 2017 am Raakamp - in unmittelbarer Nachbarschaft zu Grundschule, Sporthalle und weiteren Sportanlagen - ein neues Jugend- und Kulturzentrum, um die Angebote für die Jugendlichen besser bündeln zu können.
Für die Nachnutzung des in die Jahre gekommenen Jugendcafés haben sich gleich mehrere Interessenten bei der Gemeinde gemeldet. Die DLRG wünscht sich eine Nutzung der Garage, um ein Fahrzeug sowie Geräte unterstellen zu können.
Der DRK-Ortsverein, der derzeit im Obergeschoss seine Kleiderkammer betreibt, würde gern ins barrierefreie Erdgeschoss ziehen. Zudem wünscht sich die im Gebäude befindliche Kita "Villa Fröhlich" zwei zusätzliche Räume. Es müsse allerdings zunächst geprüft werden, ob das baulich möglich sei, bzw. mit welchen Auflagen eine Umgestaltung verbunden sei, so Fredenbecks Bürgermeister Ulrich Schumacher. Zeitnah werde sich der Rat mit dem Thema beschäftigen.
Das neue Jugend- und Kulturzentrum am Raakamp werde voraussichtlich Anfang 2019 bezugsfertig sein, so Schumacher. Platz finden sollen hier ein Billardraum, ein Kreativraum, Aufenthaltsräume, eine große Küche und Büros. Draußen sind ein Kickerplatz und eine Skateranlage geplant. Die Sanitäranlagen können während der Öffnungszeiten auch von Touristen genutzt werden.
Der Neubau wird inklusive Außenanlage rund 606.000 Euro kosten. Davon werden 63 Prozent (zirka 374.000 Euro) durch EU-Mittel gefördert. Damit beträgt der Eigenanteil der Gemeinde Fredenbeck rund 232.000 Euro. Ursprünglich war die Fertigstellung für Sommer dieses Jahres geplant.