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"Frau und rote Badewanne": Erhard Michel-Ausstellung in Buxtehude

Mit diesem Bild gewann Erhard Michel den Helena-Rubinstein-Preis (Foto: Erhard Michel)
lt. Buxtehude. Eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Erhard Michel (1928 bis 1995) wird am Sonntag, 14. Oktober, um 11 Uhr im Kulturforum in Buxtehude eröffnet. Frieder Michel und Gerhard Mönkemeier geben eine Einführung in das Werk Michels, das Porträts, Illustrationen und Radierungen beinhaltet.
Erhard Michel, der seit 1967 in Buxtehude und später in Harsefeld lebte, wurde 1928 in Zladnig (Tschechien) als Sohn eines Lehrerehepaars geboren. Mit 15 Jahren wurde er Flakhelfer und erlebte dabei die Grauen des Krieges und die anschließende Vertreibung. Zwischen 1946 und 1950 kam er nach Nürnberg und schlug sich als Gelegenheitsarbeiter durch. In dieser Zeit zeichnete er viel und besuchte die Berufsoberschule, wo er es bis zum Leiter der Mal- und Zeichenklasse brachte. Michel studierte Pädagogik (1950-1952) und arbeitete als Dorfschullehrer u.a in Bayern.
1960 gewann er mit seinem Bild „Frau und rote Badewanne“ den mit 20.000 D-Mark hochdotierten ersten Platz bei einem Wettbewerb um den Helena-Rubinstein-Preis.
• Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 2. Dezember.