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Klimawerkstatt holt Solar-Check nach Stade

Frank Bünte (v. li., Klimawerkstatt), Wilhelm von Elling und Karin Merkel (beide Verbraucherzentrale ) Ann-Kathrin Bopp (Klimawerkstatt), Barbara Mussack (Energieagentur Niedersachsen), Michael Ruths (Klimaschutzmanager Stadt Stade) und Simone Helck (Klimawerkstatt) (Foto: Klimawerkstatt im Landkreis Stade)

Neues Beratungsangebot für Hauseigentümer startet / Möglichst viel "Strom vom Dach" selbst verbrauchen

tp. Stade. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern im Landkreis Stade haben jetzt die Chance, sich während des Projekts „Solar-Check plus“ über die Nutzung von Solarenergie umfangreich informieren zu lassen. Drei Partner mit besonderer Expertise haben sich dafür zusammengetan: die Klimawerkstatt im Landkreis Stade, die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

„Für eine optimale Beratung von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern haben wir unsere jeweiligen Stärken eingebracht und präsentieren nun eine sehr hochwertige Solarberatung“, erläutert Barbara Mussack von der Klimaschutzagentur des Landes. „Bei einem eineinhalbstündigen Hausbesuch prüfen die Berater, ob sich das Haus für Solarwärme oder Solarstrom eignet und was sinnvoll ist“, beschreibt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale Niedersachsen den „Solar-Check plus“. Die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale sind in Stadt und Landkreis unterwegs und kommen auf Anfrage direkt zu den Hauseigentümern. Als Plus gebe es einen schriftlichen Bericht zum Nachlesen der Ergebnisse.

Die Klimawerkstatt begleitet die Beratungskampagne vor Ort. „Wir wollen zeigen, dass sich Solarenergie auch für die private Nutzung lohnt“, erklärt Ann-Kathrin Bopp, Vorständin der Klimawerkstatt. „Deshalb haben wir dieses Angebot in unsere Region geholt“. Heute stehe nicht mehr die Einspeisung ins Netz im Vordergrund, sondern der Eigenverbrauch des Stroms. Das müsse erst einmal bekannt werden und auch dazu diene die Kampagne, betont Matthias Geier, Vorstand der Klimawerkstatt.

Barbara Mussack von der Klimaschutz-und Energieagentur des Landes unterstützt diesen Ansatz: Solarstrom lasse sich heute für ca. 12 Cent pro Kilowattstunde auf dem eigenen Dach erzeugen. Der Strom aus dem Netz müsse dagegen mit durchschnittlich 28 Cent pro Kilowattstunde eingekauft werden. Das Motto heiße also: "Möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen."

Die Kampagne läuft bis Sonntag, 30. September. Die Beratung ist kostenfrei
Anmeldung bei der Verbraucherzentrale, Tel. 0800 809 802 400 (Stichwort „Eignungscheck Solar).