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Auch viele Flüchtlinge sind ins Ausbildungsjahr gestartet

Peter Al Yaakoub aus Syrien macht eine Ausbildung bei der IHK (Foto: IHK Stade)
lt. Stade. Mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind auch Flüchtlinge an den Start gegangen. Die Berufe, die sie lernen, reichen von Hotelfachleuten über Fachlageristen bis zu Zerspanungs- und Konstruktionsmechanikern.
Viele der frisch gebackenen Auszubildenden aus dem Kreis der Flüchtlinge haben in ihren Unternehmen zuvor eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) absolviert, also ein langfristiges, ausbildungsvorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten.
Viele Unternehmen nehmen inzwischen die Möglichkeit in Anspruch und melden ihre freien EQ-Plätze der Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade. Circa 70 Prozent der bereits in diesem Jahr vergebenen EQ-Plätzen gingen an Flüchtlinge.
„Dies zeigt eine hohe Bereitschaft der Unternehmen aus dem Elbe-Weser-Raum, Flüchtlingen eine Berufsperspektive zu geben“, sagt Kirill Ulitskiy, Willkommenslotse der IHK Stade. Er unterstützt Unternehmen bei der Besetzung von freien EQ- und Ausbildungsplätzen mit Flüchtlingen.
Auch bei der IHK Stade wird ein Flüchtling ausgebildet. Nach erfolgreichem Abschluss einer EQ-Maßnahme hat Peter Al Yaakoub aus Syrien eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der IHK begonnen. „Die Einstiegsqualifizierung hat meine Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz wesentlich erhöht. Die Teilnahme an der EQ-Maßnahme kann ich nur weiterempfehlen“, so Al Yaakoub.
• Nähere Infos unter Tel.: 04141 - 524267; Meldung freier Plätze unter Tel.: 04141 - 524168