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Bildhauer Thomas Werner führt Zwiegespräche mit Steinen

Bildhauer Thomas Werner

Bildhauer Thomas Werner hat sein Freiluft-Atelier in Ottenbeck

sb. Stade. Er ist der Mann, der mit Steinen kommuniziert: Bildhauer Thomas Werner (58) arbeitet seit mehr als 15 Jahren im Trend-Stadtteil Stade-Ottenbeck. Nach einem Umzug im vergangenen Jahr ist seine Freiluft-Werkstatt mit Atelier und Bauwagen jetzt am Julius-Leber-Weg 37 zu finden. "Es gibt schlechtere Orte zum Arbeiten", sagt er mit Blick auf seinen Skulpturengarten mitten im Grünen.

Nach seinem Studium der Bildhauerei in Bonn zog Thomas Werner zunächst nach Hamburg, bevor Stade im Jahr 2001 seine Wahlheimat wurde. "Ich lebe von und für meine skulpturelle Arbeit", sagt der Vater von zwei Kindern. Weniger als eine 40-Stunden-Woche hat er praktisch nie. "Über meine Arbeit vergesse ich oft die Zeit", sagt er. Zweimal im Jahr lädt der Künstler zu Schautagen in seinen Skulpturengarten ein, hinzu kommen Ausstellungen sowohl in der näheren Umgebung wie Buxtehude oder Zeven als auch weiter weg. So zeigt er u.a. eine Auftragsarbeit, eine gesunkene Kogge im Schlick, auf den Hansetagen in Rostock. "Oft werde ich von Besuchern gefragt, welche Bedeutung eine Skulptur hat oder was ich mir bei der Fertigung gedacht habe", erzählt er. "Oft weiß ich die Antwort jedoch gar nicht. In erster Linie folge ich bei der Arbeit dem Material und meinem Gefühl. Ein festes Design gibt es nicht. Und oft brauche ich selbst sehr lange, um meine Arbeit zu verstehen."

Neben der komplett freischaffenden künstlerischen Tätigkeit nimmt Thomas Werner auch Auftragsarbeiten an. Dazu gehört die Skulpturengruppe "Stader Seezeichen" am Stader Stadthafen. Zudem veranstaltet der Künstler Workshops im Hamburger Hafenmuseum.
http://www.steinskulptur.eu