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Briketts "made in Stade"

Nach der Vertragsunterzeichnung präsentieren Klaus-Dietmar Otto (v. li.) Gunter Armonat, Dr. Axel Meyer, Wolfgang Grube, Michael Leska und Andreas Rabeler das neue Produkt Fotos: Karl Meyer AG

Neues Werk auf Rotkreuz-Gelände / Kooperation mit Karl Meyer AG

tp. Stade. Ofenbesitzer können künftig zu Heizmitteln "made in Stade" greifen: Auf dem Rotkreuz-Gelände entsteht noch in diesem Jahr eine Produktionsanlage für umweltfreundliche Briketts.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Karl Meyer AG aus Wischhafen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den Schwinge-Werkstätten in Stade die Regio-Flamm-Holzbriketts auf den Markt gebracht. Jetzt wird mit dem geplanten Werk die Zusammenarbeit ausgeweitet. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.
Künftig stammen die Holzbriketts also "aus der Region für die Region". Auf dem Gelände des DRK in Stade soll die neue Produktionsstätte entstehen.

Die Regio-Flamm-Briketts bestehen aus Holzspänen, die aus unbehandeltem Altholz gewonnen werden. "Das umweltfreundliche Recyclingprodukt lässt sich leicht entzünden und erzeugt ein angenehmes Flammenbild, vergleichbar mit dem von Holzscheiten", sagt Wolfgang Grube, stellvertretender Leiter der Abteilung Logistics der Karl Meyer Umweltdienste GmbH. Grube ist Initiator des Projektes. Die Briketts überzeugen mit einem hohen Heizwert und niedrigem Aschegehalt. Sie brennen gleichmäßig bei geringer Rauchentwicklung ab. Die Wärme wird konstant abgegeben.

Mit der neuen Produktionsanlage wird das Projekt auf die nächste Stufe gehoben. Das Altholz wird zunächst geschreddert und getrocknet, bevor die Briketts hergestellt werden können. Karl Meyer liefert das Material dann direkt beim DRK an. "Die Produktionsanlage ist bestellt und soll etwa Mitte November dieses Jahres betriebsbereit sein", sagt Michael Leska, technischer Leiter der Schwinge-Werkstätte. Beim DRK entstehen 15 Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter der Schwinge Werkstätten produzieren mit Hilfe der Anlage die Briketts und verpacken diese in Pakete à zwölf Stück, das entspricht zehn Kilo. Zunächst sollen etwa drei Tonnen Altholz pro Tag verarbeitet werden. Anschließend kümmert sich der Umweltdienstleister aus Wischhafen um die Vermarktung und den Verkauf.

Während der Vertragsunterzeichnung lobten Karl Meyer-Vorstand Dr. Axel Meyer, DRK-Geschäftsführer Klaus-Dietmar Otto und DRK-Präsident Gunter Armonat die gute Zusammenarbeit zwischen Karl Meyer und den Schwinge-Werkstätten des DRK. Diese begann bereits vor acht Jahren, zunächst mit Containerreparaturen. Das bislang größte gemeinsame Projekt, die Zusammenarbeit bei der Aktenvernichtung, läuft mittlerweile seit fünf Jahren.

http://www.karl-meyer24.de