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Mehr Aktionen zum Mitmachen

Leon Beneke (re.) formte am Stand der Innung für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) unter Anleitung von Horst Vetter von SHK-Zentralverband ein Herz aus Kupferrohr

Auf der Ausbildungsmesse im Stadeum wurden viele Kontakte geknüpft

sb. Stade. Es gab mehr Mitmach-Aktionen als in den Vorjahren - und das kam gut an. Die Stimmung auf der 14. Ausbildungsmesse im Stadeum am vergangenen Mittwoch mit 73 Ausstellern und rund 4.500 Gästen war ausgesprochen gut. "Wir hatten die Aussteller in diesem Jahr erstmalig mit einem Messemarketing auf die Veranstaltung vorbereitet und unter anderem um mehr Möglichkeiten zum Ausprobieren an den Ständen gebeten", sagt Sylvia Pohl vom Stadeum-Marketing. "Das wurde an vielen Ständen sehr gut umgesetzt." 

So konnten die jungen Leute am Stand der Innung für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) mit professionellem Gerät aus Kupferrohr ein Herz biegen. Das machte u.a. Leon Beneke (15) von der Selma Lagerlöf Oberschule in Harsefeld viel Spaß. "Das scheint ein interessanter Beruf zu sein", war sein Resümee.  "Es werden Lehrlinge gesucht", sagte Obermeister Wilhelm Mühlenkamp zur Ausbildungssituation. "Ein Schnupperpraktikum ist dabei für fast alle Betriebe eine wichtige Voraussetzung für den Ausbildungsvertrag." 

Für eine Ausbildung im Handwerk warben auch Ausbildungsberater Torben Prigge und Auszubildender Christoph Bube am Stand der Handwerkskammer (HWK) Braunschweig-Lüneburg-Stade. "Das Handwerk bietet beste Karrierechancen, im Vergleich zur Industrie kann man sich zum Beispiel relativ leicht selbstständig machen", sagte Prigge. Das konnte Anke Ott von der Weiterbildungsberatung der HWK bestätigen. "Für viele Weiterbildungen im Handwerk gibt es Fördermöglichkeiten", sagte sie. Susanne Jäger von der HWK informierte darüber, dass Auszubildende im Handwerk mit EU-Förderung ein Praktikum im Ausland absolvieren können. 

Sarah Fidurski (18) absolviert zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Auf der Messe nutzte sie die Gelegenheit, um sich am DRK-Stand über ein Studium in Sozialer Arbeit zu informieren. "Das DRK bietet diese Möglichkeit an", erzählte ihr Studentin Jule Nitt. 

"Die Ausbildungsmesse ist eine ideale Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen", sagte Egon Ahrens, Geschäftsführer des Stadeums. Unter anderen wurde an den Ständen auch die Möglichkeit einer Schnellbewerbung geboten. Dafür lagen Formulare und Postkarten bereit.