Fliegenberg hat #FASLAMZUHAUSE ins Leben gerufen

Im vergangenen Jahr war der Faslamsumzug noch möglich. In diesem Jahr muss auf solche Bilder am Elbdeich verzichtet werden   Fotos: bs/Ralf Koenecke
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  • Im vergangenen Jahr war der Faslamsumzug noch möglich. In diesem Jahr muss auf solche Bilder am Elbdeich verzichtet werden Fotos: bs/Ralf Koenecke
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thl. Fliegenberg. Wie so viele Veranstaltungen bleibt auch der Fliegenberger Faslam 2021 nicht von der Pandemie verschont. Der Vereinsvorstand teilte seinen Mitgliedern bereits Anfang November 2020 mit, dass eine Durchführung des Faslams in jeglicher Form nicht verantwortbar wäre und das Fest einfach nicht in diese Zeit hineinpasse.
Der Fliegenberger Faslam gehört seit vielen Jahrzehnten zu einem der größten Umzüge im Landkreis Harburg und lockt jedes Jahr tausende Besucher an den Elbdeich, um die vielen Fuß- und Wagengruppen zu bestaunen.
Wie der Festumzug, so sind auch alle weiteren Veranstaltungen des Faslamswochenendes mit viel Geselligkeit und Spaß verbunden. In der jetzigen Situation ein "No-Go". So hofft der Fliegenberger Faslam auf den Faslam 2022.
Was für die Narren aber besonders tragisch ist - in diesem Jahr wären gleich drei Jubiläen gefeiert worden: Der Fliegenberger Faslam hätte 140-jähriges Bestehen gehabt. Festredner Ulli Börner (gerade 60 Jahre alt geworden) steht seit 15 Jahren auf der Bühne und Vorsitzender Simon Nimmerjahn ist seit zehn Jahren im Amt. Immerhin will man aber das 140. Jubiläum im kommenden Jahr nachholen.

Insgesamt gut 300 aktive und passive Mitglieder zählt der Fliegenberger Faslam. Neben Simon Nimmerjahn zählen noch Kassenwartin Ninja Rehm und fünf Beisitzer zum Vorstand. Faslamseltern sind Thies Eckhoff (Vadder) und Tjark Uhrbach (Mudder). Beide haben sich bereit erklärt, noch ein Jahr anzuhängen und im kommenden Jahr die bunte Narrenschar anzuführen.
Für das Faslamsjahr 2021 hat der Fliegenberger Faslam #FASLAMZUHAUSE ins Leben gerufen. Alle, die Lust haben mitzumachen, haben so die Möglichkeit Corona-konform ein wenig Faslamsfeeling zu verbreiten. So werden in diesen Tagen Flyer im ganzen Dorf verteilt, in denen zu dieser Aktion aufgerufen wird. Für die Teilnahme benötigt man nicht mehr als die liebste Faslamsmusik, einen Stuhl, Wurfmaterial, ein Lieblingsgetränk und ein Kostüm.
Am Sonntag, 7. Februar, um 12.30 Uhr (dem eigentlichen Start des großen Faslamsumzuges) sind alle dazu aufgerufen, die Musik aufzudrehen, sich ein kleines oder auch großes Getränk "einzuschütten", sich auf einen Stuhl zu stellen und mit einem lauten "Faslam" das Wurfmaterial zu werfen.
Der Fliegenberger Faslam freut sich über viele Fotos, z.B. bei Instagram mit #FASLAMZUHAUSE oder auf die Zusendung vieler Bilder an bilder@fliegenberger-faslam-de.

Im vergangenen Jahr war der Faslamsumzug noch möglich. In diesem Jahr muss auf solche Bilder am Elbdeich verzichtet werden   Fotos: bs/Ralf Koenecke
Seit zehn Jahren im Amt: Simon Nimmerjahn
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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