Auf der Suche nach dem Fuchs
Foxoring-Training bei den Amateurfunkern

Mit Karte und Peilempfänger werden die Füchse gesucht
  • Mit Karte und Peilempfänger werden die Füchse gesucht
  • Foto: Deutscher Amateur-Radio-Club
  • hochgeladen von Svenja Adamski

sv. Stelle. Spazierengehen, wandern, joggen - das sture geradeaus Laufen dürfte ein Jeder während der Pandemie auf das Genaueste geübt haben. Wer sich nach etwas mehr Abwechslung sehnt, kann bei den Winsener Funkamateuren noch bis zum 27. Juni ein ganz besonderes Hobby in Stelle ausprobieren: Foxoring - eine Kombination aus der klassischen Fuchsjagd (Amateurfunkpeilen) und Orientierungslauf.
Dafür sind zehn 80m Sender, der sogenannte "Fuchs", mit der Sendefrequenz 3,579MHz im Wald versteckt. Sie senden ständig, zwei Mal in der Sekunde einen Piepston. Mithilfe einer Laufkarte und eines Peilempfängers werden die Sender angelaufen. Um Kontakte und Begegnung zu vermeiden, haben die Winsener Amateurfunker Corona-konform wenige Meter von jedem Fuchs entfernt einen kleinen „Postenschirm" mit einem Buchstaben versteckt. Diese Buchstaben gilt es vom Weg aus zu finden, wenn der jeweilige Fuchs am lautesten gehört wird, und in die persönliche Karte einzutragen. Das ist der Nachweis, dass der Fuchs gefunden wurde.
"Der Freizeitspaß dient in erster Linie der Erholung durch Bewegung im Freien und in zweiter Linie dem Erlernen der Grundfähigkeiten, die man für die klassische Fuchsjagd benötig: Peilen, Orientieren und Kartenlesen", erklärt Tobias Jacobi, Stellvertretener Vorsitzender der Winsener Funkamateure.
Noch bis zum 27. Juni findet ein 80m Einzeltraining im großen Buchwedel in Stelle statt. Leihempfänger stehen zur Verfügung und eine ausführliche Einweisung mit Kartenmaterial gibt es auch. Es kann jeder mitlaufen, ob gemächlichen Schrittes und mit einem Blick für die Natur oder als ambitionierter Jogger, Orientierungsläufer oder Fuchsjäger. Alle wichtigen Infos gibt es auf www.amateurfunk-winsen.de.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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