Neues Rathaus für die Gemeinde Stelle

Ist alt und soll ersetzt werden: das Steller Rathaus, das ursprünglich mal eine Schule war   Foto: Bierstedt
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thl. Stelle. Die Gemeinde Stelle soll schnellstmöglich ein neues Rathaus bekommen - am besten schon gestern. Grund: Das jetzige Gebäude ist nicht behindertengerecht und der Reparatur- und Energieaufwand belastet den Haushalt enorm. Und: Die Erfüllung von Brandschutzauflagen und eine mitarbeiterorientierte Arbeitsumgebung sind nur durch einen Neubau zu erreichen.
Dass ein neues Verwaltungsgebäude her muss, ist den Politikern schon lange klar. Die SPD meint jetzt, man habe lange genug gewartet, und hat einen entsprechenden Antrag in den Rat eingebracht, wonach der Verwaltungsausschuss beauftragt wird, "unverzüglich mit den vorbereitenden Tätigkeiten für den Bau eines neuen Rathauses einschließlich des näheren Umfeldes zu beginnen und die dadurch entstehenden Teilaufgaben in die Fachausschüsse und die Verwaltung zu delegieren". Denn auch die Rathausumgebung soll mit in die Neubauplanungen einbezogen werden. Und: Es soll geprüft werden, ob und wie die Baumaßnahme förderungswüdig ist.
Die SPD legt eine Investitionssumme von fünf bis zehn Millionen Euro zugrunde und geht davon aus, dass "die Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt der Gemeinde überschaubar bleiben". "Die Gesamtbelastung wird reduziert durch Einsparungen bei den Energie- und Instandsetzungskosten. Außerdem sind Förderungsmittel zu erwarten, die den Gesamtaufwand ebenfalls reduzieren werden", ist sich Antragsteller Heinz-Dieter Adamczak sicher. Inwieweit diese äußerst grobe Kostenschätzung realistisch sei, müsse natürlich noch verifiziert werden. Dennoch drücken die Sozialdemokraten aufs Gas. "Durch längeres Abwarten werden die Kosten für den Neubau nicht sinken. In den USA steigen die Zinsen bereits wieder und die Baukosten kennen seit Jahren nur eine Richtung, nach oben“, so Adamczak. "Fazit: Je länger wir warten, um so teurer wird das neue Rathaus."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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