Vogel-Klau im Steller Schützenhaus

Tatort: das Steller Schützenhaus

thl. Stelle. Ein durchaus nicht alltäglicher Vorfall beschäftigt derzeit die Feuerwehren Stelle und Fliegenberg sowie das Steller Schützenkorps. Dabei geht es um - einen hölzernen Vogel und die Tatsache, was passieren kann, wenn der Promillegehalt im Blut bei einigen Leuten zu sehr ansteigt.
Die Geschichte: Die Steller Brandschützer feierten kürzlich ihren alljährlichen Ball im Schützenhaus und luden, so wie es gute Sitte ist, u.a. auch die Kameraden aus dem benachbarten Fliegenberg ein. Erst wurde gemütlich gefeiert und getrunken. Doch irgendwann, so berichten Augenzeugen, schlug die Stimmung um und die Fliegenberger gaben in ihrem "Brausebrand" den einen oder anderen "Schlachtruf" zum Besten.
Irgendein Gast meinte dazu: "Ihr habt doch einen Vogel" und ahnte nicht, was er damit auslöste. Denn die Fliegenberger nahmes es wörtlich, rupften den handgeschnitzten, hölzernen Vogel des Schützenkorps von der Wand und verschwanden mit ihrer Beute. Darüber waren natürlich die Steller Feuerwehrleute genau wenig amüsiert wie die Steller Schützen. Und mit abnehmenden Promillewert und eindringlichen Worten der Feuerwehr-Führung, gaben die "Diebe" den Vogel zurück. "Der ist zwar etwas demoliert, kann aber zum Glück wieder repariert werden", sagt Korps-Sprecher Joachim Wilcke erleichtert. Für die betreffenden Brandschützer wird das wohl trotzdem noch ein Nachspiel haben.

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