30 neue Wohnungen inder Steller Ortsmitte

In diesem Bereich sollen die Mehrfamilienhäuser entstehen   Foto: thl
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  • hochgeladen von Thomas Lipinski

Ortsentwicklungsausschuss empfiehlt einstimmig Bebauungsplan für Unter den Linden-West

thl. Stelle. Der Gemeinderat soll in seiner nächsten Sitzung am 25. März den Bebauungsplan-Entwurf "Unter den Linden-West" als Satzung verabschieden. Das hat der Ortsentwicklungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen.
Um den Wohnraumbedarf in der Ortsmitte zu verbessern, sollen auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Areal zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 30 Wohneinheiten realisiert werden. Die Erschließung soll über die K22 erfolgen, die Zuwegung in einer Sackgasse mit Wendehammer enden. Für die Bewohner sollen Tiefgaragen zur Verfügung gestellt werden. Vier auf dem Areal befindliche Stileichen sollen erhalten werden. Das Baufeld wurde bewusst so festgelegt, dass keine Beeinträchtigung der Bäume erfolge, hieß es im Ausschuss seitens der Gemeinde.
SPD-Fraktionschef Bernd Henke regte an, die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises, die bezahlbaren Wohnraum schafft, mit ins Boot zu holen. Ein Ablegen der negativen Haltung gegenüber der KWG und eine offene Diskussion zur Beteiligung an der KWG wäre wünschenswert, so Henke. Die Idee fand Helga Schenk von den Grünen gut, würde aber auch gerne "andere gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften als Vorhabenträger für dieses Projekt in Betracht ziehen".
Ganz anders sah Heiner Wischendorff (CDU) die Sache. Bezahlbarer Wohnraum sei zwar wünschenswert, man müsse aber auch die Rahmenbedingungen mit der Errichtung der Tiefgarage sowie die zentrale Lage des Grundstückes beachten, so der Christdemokrat. Die Gemeinde könne es sich aufgrund der eigenen finanziellen Lage nicht erlauben, Grundstücke in einer solchen Lage unter Marktwert zu veräußern.
• Die Grünen haben ihren Antrag, zwei weitere Eichen im Gewerbegebiet Fachenfelde als Naturdenkmäler auszuweisen, erst einmal zurückgestellt. Zuvor hatte die Verwaltung erklärt, dass bezüglich des Bauantrages eine enge Abstimmung zwischen Gemeinde und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises erfolge, um den Schutz der Eichen zu gewährleisten. Das Ergebnis dieser Gespräche wolle man erst einmal abwarten, so Grünen-Ratsfrau Helga Schenk. Wohl auch sehr zur Freude der CDU. Deren Ratsherr Dennis Flügge hatte in der Sitzung nämlich sein Unverständnis über den Antrag geäußert. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, warum es noch weiterführende Regelungen geben solle, wenn der Schutz der Eichen auch so gewährleistet sei. Mögliche Regressansprüche des Eigentümers wolle er nämlich vermeiden, machte er deutlich.

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