Stelles Bürgermeister übt Kritik wegen Vorwurf der Vetternwirtschaft

Ist sauer: Bürgermeister Robert Isernhagen   Foto: Isernhagen
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thl. Stelle. Herbe Kritik an den Äußerungen einiger Bürger, die sich im WOCHENBLATT zum Grundstücksdeal der Gemeinde Stelle mit der CDU-Ratsfrau Gisela Gehrdau-Schröder für die Errichtung eines Waldkindergartens gemeldet hatten, übte Bürgermeister Robert Isernhagen in der Sitzung des Gemeinderates. "Sie tun sowohl dem Rat als auch Frau Gehrdau-Schröder Unrecht", sagte er. "Das will ich in Zukunft nicht mehr erleben."

Quo vadis, Gemeinde Stelle?

Gehrdau-Schröder habe sich weder an der Diskussion noch an der Abstimmung um den Standort beteiligt, so Isernhagen weiter. Damit sei sie auch dem gesetzlichen Mitwirkungsverbot nachgekommen. Zudem bekomme sie für die Fläche lediglich einen "Anerkennungsbetrag" in Höhe von 250 Euro pro Jahr. "Ihr dafür Vetternwirtschaft unterstellen zu wollen, ist schon eine Frechheit", polterte Isernhagen.
BIGS-Frontfrau Sandra Müller unterstützte den Bürgermeister: "Wir haben das demokratisch entschieden." Und auch der neue CDU-Fraktionschef Volkmar Persiel äußerte sich ähnlich: "Wenn das so läuft, wird es für die Gemeinde in Zukunft schwieriger, kurzfristig etwas zu erreichen."

Postengeschacher im Steller Gemeinderat

SPD, Grüne und die Wählergemeinschaft Fliegenberg-Stelle-Ashausen äußerten sich allerdings nicht zu dem Grundstücksdeal. Und: Auf Nachfrage einer Bürgerin aus dem Publikum bekräftigten sowohl Isernhagen als auch Gehrdau-Schröder, dass sie keine Gegendarstellung zu der Berichterstattung veröffentlichen wollen.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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