"Verein bisher gut bedient"

CDU-Fraktionschefin Elisabeth Tomm
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thl. Stelle. „Wir sind sehr irritiert. Wir verstehen zwar den Wunsch auf räumliche Verbesserung. Aber hat Frau Staake vergessen, dass es sich bei der Einrichtung und auch Unterhaltung des Gebäudes für die Senioren um eine freiwillige Leistung der Gemeinde handelt?“ Mit diesen Worten weist die CDU-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Tomm die jüngsten Angriffe der Vorsitzenden der Gruppe „Senioren Miteinander“, Doris Staake, gegen die Steller Politik (das WOCHENBLATT berichtete) scharf zurück.
Vor etwa 17 Jahren habe die Gemeinde das Haus Harburger Str. 38 erworben und als Familien- und Seniorenzentrum nicht nur den „Senioren Miteinander“, sondern auch den Vereinen AWO, Sozialverband und Lebenshilfe zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung gestellt, so Tomm weiter. "Die Freude der Senioren über eigene Räume war sehr groß. Von einem Provisorium, wie von Frau Staake dargestellt, war nie die Rede. Senioren anderer Gemeinden warten bis heute auf ein solches Angebot ihrer Kommune.“ Denn bis heute würden auch alle anfallenden Kosten wie Heizung, Strom, Telefon und sogar Raum- und Gartenpflege von der Gemeinde übernommen, also mit Steuermitteln gezahlt. Eine Verpflichtung für eine solche Leistung, wie es bei Kindergarten, Schulen oder Jugendeinrichtungen der Fall ist, bestehe hier nicht.
"Soweit uns bekannt ist, sind die vorhandenen Räumlichkeiten im Senioren- und Familienzentrum für die verschiedenen täglichen Aktivitäten, die in Kleingruppen stattfinden, ausreichend", meint die Christdemokratin. Eng würde es nur bei den größeren Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern. Aus Sicht der CDU ließe sich dieses Problem aber einfach lösen. So könnten für diese größeren Veranstaltungen die Räumlichkeiten der Feuerwehr oder die modernisierten Räume im Schützenhaus gut genutzt werden. Gerade Letzteres sei nicht nur ausreichend groß und ebenerdig, sondern auch barrierefrei und würde über einen großen Parkplatz verfügen. Die Ausrichtung der Feier zum Tag des Ehrenamtes habe dieses eindrucksvoll bewiesen.
Die Erweiterungskosten von knapp 300.000 Euro, die ein Anbau von ca. 30 Quadratmetern nebst Erneuerung der Sanitäranlagen kosten würde, wären deshalb völlig unakzeptabel.
"Die CDU weiß die Seniorenarbeit, die von den 'Senioren Miteinander' ehrenamtlich geleistet wird, durchaus zu schätzen", sagt Elisabeth Tomm. Allerdings gäbe es in der Gemeinde viele Vereine und Kirchen, die ebenfalls Seniorentreffs anbieten und keine Leistungen aus dem Steuersäckel beziehen würden. Hier wäre die Gruppe der „Senioren Miteinander“ bisher sehr gut bedient worden.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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