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'Schaffendes Stelle': "Intensiv beraten"

Eröffnung "Schaffendes Stelle": Robert Isernhagen, Matthias Stevens, Rudolf Meyer und Uwe Kludt (v. li.)
bs. Stelle. "1969 hat alles mit einer Messe für die Orientierung von Berufsanfängern begonnen. Heute ist 'Schaffendes Stelle' zu einer sehr erfolgreichen Verbrauchermesse geworden, die weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist. Das ist nur dank der vielen ehrenamtlichen Helfer möglich, die hier in Stelle so vieles auf die Beine stellen", sagte jetzt Bürgermeister Robert Isernhagen in seiner Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung "Schaffendes Stelle" am vergangenen Samstag.
Auch Matthias Stevenz, Vorsitzendender des Gewerbevereins Stelle, betonte die gut funktionierende Dorfgemeinschaft im Ort. "Viele lokale Messen sterben aus. In Stelle erleben wir das anders. Wir haben ein lebendiges Vereinsleben und Lust, unseren Besuchern unsere Leistungen und Qualität persönlich zu präsentieren", so der Vorsitzende, der nach seiner Ansprache auch den stellvertretenden Landrat Rudolf Meyer sowie Kreishandwerksmeister Uwe Kluth aufs Rednerpult bat.
Rund 80 Unternehmen, Vereine, Institutionen und Kirchen, alle in Stelle ansässig, informierten am vergangenen Wochenende hunderte Besucher zu ihrer Arbeit, ihren Dienstleistungen und Angeboten. Wie Marcus Arendt vom Verein Freifunk Nordheide, der zusammen mit Günter Meschkat und Martin Berthold allen Messe-Besuchern einen kostenfreien Internetzugang ermöglichte. "Wir sind eine ehrenamtliche Initiative mit dem Ziel, ein unabhängiges Bürgernetz aufzubauen. Das geht mit sogenannten Zugangspunkten, von denen es im Landkreis Harburg aktuell bereits 470 gibt", erklärt Günter Meschkat.
Die Besucherinnen Sylvia Simon und Claudia Ehlers freute vor allem das breit gefächerte Angebot. "Man wird auf der Messe einfach intensiv beraten. Alle Ansprechpartner sind gesammelt vor Ort und quasi griffbereit. Dazu unterstützt man die Steller Unternehmen, das ist eine tolle Besonderheit von 'Schaffendes Stelle'", finden die beiden Schwestern.
Auch die Schülerinnen Michelle und Tabea, beide 13, besuchen die Ausstellung regelmäßig. "Wir waren bei der letzten Messe schon hier und finden es toll, sich an den vielen Ständen zu informieren", so die Freundinnen, die mit einem Loskauf bei der großen Tombola mitmachten.