NABU

Beiträge zum Thema NABU

Service
Da die meisten Dachböden an modernen Häusern ausgebaut sind, halten sich Arten wie das Braune Langohr häufig in Kirchen oder anderen historischen Gebäuden auf

Tipps vom NABU für potenzielle Quartiere
Fledermäuse suchen ein Zuhause

(tw/nw). Es ist wieder so weit: Die Fledermäuse sind aktiv und in der Dämmerung zu beobachten, berichtet der NABU Niedersachsen. Denn die Flugkünstler der Nacht ziehen nun von ihren kühlen und feuchten Überwinterungsorten wie Höhlen oder Kellern in die warmen und trockenen Sommerquartiere. Diese liegen unter anderem hinter Holzverschalungen alter Bauernhäuser, aber auch an Plattenbauten in der Großstadt. Da es aber kaum noch nicht ausgebaute Dachböden an modernen Häusern gibt, halten sich Arten...

  • Buchholz
  • 28.04.20
Panorama
Ein Herz für Fledermäuse: Daniela Ochs aus Appel (Mitte) wurde von den Fledermausbotschafterinnen Sabine Piper (li.) 
und Chrissie Kokartis für ihr fledermausfreundliches 
Haus ausgezeichnet

Fledermäuse sind hier sehr willkommen

Daniela Ochs aus Appel wurde vom NABU ausgezeichnet as. Appel. "Hier sind Fledermäuse willkommen" steht auf der Plakette, die Daniela Ochs aus Appel jetzt vom NABU verliehen wurde. Denn ihr Carport ist zum Wohnraum für Fledermäuse geworden. Daniela Ochs fand in ihrem Carport Kotspuren. Sie vermutete zunächst Mäuse als Übeltäter, bis sie eines Abends beobachtete, wie Tiere in den Unterstand flogen. Schnell war klar: Fledermäuse haben im Carport Unterschlupf gesucht. Die Erbauer hatten in...

  • Rosengarten
  • 09.11.18
Service
Die meisten Fledermausarten ernähren sich von Insekten, die sie im Flug erbeuten
4 Bilder

Mythos Fledermaus: Vampir und Kuscheltier

25 Fledermausarten in Deutschland / Vom Aussterben bedroht / Nahrung und Lebensräume schwinden (as). Sie hängen kopfüber an der Decke, flattern lautlos durch die Lüfte und machen sich nachts auf die Suche nach Beute: Fledermäuse. Manch einen schaudert es bei der Vorstellung, die geflügelten Säugetiere könnten auf sein Blut aus sein. Doch mit Dracula und Co. haben die Tiere nichts gemein, weiß Chrissie Kokartis. Seit etwa einem Jahr engagiert sich die Vahrendorferin (Gemeinde Rosengarten) als...

  • Rosengarten
  • 26.10.18
Panorama
Die kleinen "Stachelritter" müssen sich noch Fettreserven anfressen

NABU appelliert: "Junge Igel nicht einsammeln"

(bim). Auch wenn sie klein und hilflos aussehen und wirken, als könnten sie den Winter nicht überstehen: Kleine Igel sollten keinesfalls ins Haus genommen werden, appelliert der Naturschutzbund (NABU). „Der Igel gehört zu den geschützten Tierarten, die weder gefangen noch getötet werden dürfen“, so Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. Ausschließlich verletzte oder kranke Igel dürfen zeitweise aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen und umgehend wieder in die Natur zu entlassen....

  • Tostedt
  • 01.09.18
Wirtschaft
Das Forum des Schulzentrums, dekoriert von der Baumschule Maiwald und Blumen Anja Schulz (beide Oldendorf)  Fotos: Regional_Energie
3 Bilder

Großes Klimaschutz-Festival rund um Zukunftsenergien und regionale Produkte in Oldendorf

Die Umwelt im Fokus / Große Tombola und Musik tp. Oldendorf. Ein großes Klimaschutz-Festival rund um Zukunftsenergien, regionale Produkte und praktischen Klimaschutz wird am Sonntag, 2. September, von 11 bis 17 Uhr in der Grund- und Oberschule in Oldendorf gefeiert. Es gibt viele Mitmachmöglichkeiten, regionale Köstlichkeiten und Musik. Wichtiges Thema ist die Elektromobilität: Fahrzeuge auf zwei und auf vier Rädern - zum Anschauen und für Probefahrten - stehen für die Besucher bereit. Um...

  • Stade
  • 28.08.18
Service

Heckenpflege nur mit Bedacht: Schonzeit vom 1. März bis zum 30. September

(as). Gartenbesitzer aufgepasst: Am 1. März hat die Nist- und Brutzeit für alle Vögel begonnen. Damit die Tiere nicht beim Nestbau oder beim Brüten gestört werden, sind Fällungen und Schnittmaßnahmen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September im öffentlichen Raum nicht erlaubt. Von dieser Schonzeit betroffen sind alle Bäume, Sträucher, Hecken und weitere Gehölze unabhängig vom Standort. Schonende Form- und Pflegeschnitte, bei denen lediglich der jährliche Zuwachs entfernt wird, sind von der...

  • Rosengarten
  • 02.03.18
Politik

„Wir haben es satt“ - Demo in Berlin

(os). Die Buchholzer Umweltgruppen BUND, Greenpeace und NABU rufen zur Teilnahme an der Demonstration „Wir haben es satt“ am Samstag, 20. Januar, in Berlin auf. „Lebensmittel-Skandale, Glyphosat und Antibiotikaresistenzen, Verlust der Artenvielfalt und verschmutztes Trinkwasser, Gentechnik und Patente auf Pflanzen und Tiere, das haben wir satt“, erklärt Elisabeth Bischoff vom BUND Elbe-Heide. Die Demonstration, die um 11 Uhr vor dem Berliner Hauptbahnhof beginnt, findet jedes Jahr zum Auftakt...

  • Buchholz
  • 17.01.18
Politik
Streuobstwiesen sind ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz

Streuobstwiesen erhalten

(mi). Mitmachen beim Artenschutz: Der Naturschutzbund (NABU) startet ein neues Mitmachprojekt. Bei „Streuobstwiesen für Gartenschwanz, Hornisse und Co“ geht es um die Pflege und den Erhalt der vielen vom NABU betriebenen Streuobstwiesen.  In ganz Niedersachsen betreut der NABU mit 190 NABU- und 90 NAJU-Gruppen schon jahrzehntelang eine Vielzahl an Streuobstwiesen, dieses Engagement soll jetzt noch weiter unterstützt werden. Das neue Mitmach-Projekt bietet allen NABU-Gruppen die Möglichkeit,...

  • Hollenstedt
  • 15.12.17
Panorama
Der Star ist der Vogel des Jahres

Star ist der „Vogel des Jahres 2018“

(as). Er ist der Star: Zum „Vogel des Jahres 2018“ haben der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bayerische Landesbund für Vogelschutz (LfV) jetzt den Star (Sturnus Vulgaris) gewählt. Der Singvogel wird aktuell sowohl auf der Roten Liste Deutschlands als auch in Niedersachsen als „gefährdet“ geführt. „Eine Million Starenpaare haben wir alleine in Deutschland in nur zwei Jahrzehnten verloren“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LfV-Vorsitzender. Gründe für den Rückgang sind der Verlust und die...

  • Rosengarten
  • 17.10.17
Politik
Diskutieren über Umweltschutz (v. li.): Nino Ruschmeyer (FDP-Kreisvorsitzender), Helena Tewes (FDP-Landtagskandidatin), Wolfgang Knobel (FDP-Bundestagskandidat)und Gero Hocker

"Das ist ideologische Kurzsichtigkeit!"

FDP fordert mehr Weitblick in der Umweltpolitik. (mum). "Die Tierrechtsorganisation PETA will Angel-AGs verbieten, die bei Kindern Verständnis für die Natur wecken", kritisiert Gero Hocker, langjähriger umweltpoltischer Sprecher der FDP-Fraktion im niedersäschsischen Landtag. "PETA begeht regelmäßig Land- und Hausfriedensbruch, wenn ihre Mitglieder in Stallanlagen einbrechen. Die Organisation will Blindenhunde verbieten, weil die Haltung von solchen Tieren zwar betroffenen Menschen den...

  • Jesteburg
  • 25.08.17
Panorama
Mit dem Kescher im Innenhof: Bernd Unglaub
5 Bilder

Naturschützer auf Küken-Fang in Stade

Umzug in Entenhausen: Ein Kuss auf den Schnabel rührt zu Tränen tp. Stade. Tierfreund Bernd Unglaub (60) aus Stade hat in seiner Laufbahn als Freiwilliger beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) schon an außergewöhnlichen Aktionen teilgenommen, z.B. an der Umsiedlung einer Wespenkönigin aus einer Segelmacherei in die freie Wildbahn. Und er rettete kleine Igel über den Winter. Jetzt engagierte er sich erstmals als Umzugshelfer für eine elfköpfige Entenfamilie. Im Altenheim St. Josef nahe...

  • Stade
  • 18.07.17
Panorama
Vogel-Freunde können Kiebitz-Sichtungen melden

NABU ruft zur Kiebitz-Meldung auf

(bim). Der NABU ruft ab sofort dazu auf, gesichtete Kiebitze über die Naturbeobachtungs-Webseiten www.Ornitho.deoder www.NABU-naturgucker.de zu melden. Die Wiesenvögel mit der markanten Kopf-Federhaube sind aus ihren Winterquartieren nach Niedersachsen zurückgekehrt. Mit der Aktion will der NABU mehr über die gefährdete Art erfahren. „Wir wollen u.a. herausbekommen, welche Lebensräume Kiebitze bevorzugen und welche Ansprüche sie an ihre Umgebung haben. Die gesammelten Daten sollen uns dabei...

  • Tostedt
  • 08.04.17
Politik
Der geplante Windpark umfasste die Windvorrangflächen östlich bzw. südöstlich 
der Orte Pattensen und Wulfsen (drei rote Blitzsymbole)
2 Bilder

Immer weniger Gewicht? Naturschutzverbände beklagen mangelnde Beteiligung beim Thema Windkraft

mi. Landkreis. Werden Umweltverbände wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Landkreis Harburg bei Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen systematisch entmachtet, um die Interessen der Investoren zu protegieren? Verschiedene Naturschutzverbände werfen der Kreisverwaltung vor, man stelle dort Investoreninteressen unverhältnismäßig über Naturschutzbelange. Gegen diese Praxis haben die Verbände jetzt Beschwerde beim Niedersächsischen Umweltministerium eingereicht. Erst kürzlich...

  • Hollenstedt
  • 20.01.17
Politik

Demonstration gegen Agrarkonzerne

(os). Bei der Demonstration unter dem Motto "Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!" erwarten die Veranstalter am Samstag, 21. Januar, wieder zehntausende Teilnehmer in Berlin. Beginn ist um 12 Uhr am Potsdamer Platz. An der Demo beteiligen sich auch die Buchholzer Umweltgruppen BUND, Greenpeace und NABU. "Wir haben Tierfabriken und Gentechnik in der Landwirtschaft satt", erklärt Herbert Maliers von Greenpeace Buchholz. "Im Wahljahr fordern wir: Die nächste Bundesregierung muss die...

  • Buchholz
  • 11.01.17
Panorama
Mit seinen großen Knopfaugen wirkt der Waldkauz sehr freundlich

Der Waldkauz ist der "Vogel des Jahres 2017": Der kleine Jäger ist auch in Niedersachsen zuhause

(bim). Seine Rufe erklingen regelmäßig in TV-Krimis, wenn es dunkel und unheimlich wird. Im wahren Leben ist sein lang gezogenes „Huu-hu-huhuhuhuu“ nur zu hören, wenn er balzt oder sein Revier markiert: Der Waldkauz wurde jetzt vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Zehn Prozent des...

  • Tostedt
  • 14.10.16
Politik
Der Boden ist durch das Gewicht der Maschinen zusammengepresst auf dem Waldweg steht das Wasser
4 Bilder

"Der Wald ist wie umgepflügt"

Jens Theilacker ärgert sich über zerstörte Waldwege nach der jährlichen Holzernte mi. Bendestorf. „Wer hier noch gehen will, braucht Gummistiefel und sollte einen festen Tritt haben, sonst endet der Waldspaziergang schnell mit einem verstauchten Knöchel“, sagt Jens Theilacker. Seit Jahren beobachtet er, wie der Wald vor seiner Haustür durch die Holzernte in Mitleidenschaft gezogen wird. Zentimetertiefe Furchen, breite Pfützen, umgepflügte Wege - der empfindliche Waldboden sieht...

  • Rosengarten
  • 11.03.16
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.