Schildbürgerstreich

Beiträge zum Thema Schildbürgerstreich

Panorama
Wo Angelika Rosenthal ihren Schwerbehinderten-Parkplatz hatte, parken jetzt andere Autos ganz legal   Foto: thl

Schildbürgerstreich in Winsen
"Ich fühle mich verschaukelt"

Stadt nimmt einer Gehbehinderten den Parkplatz weg thl. Winsen. "Das ist ein echter Schildbürgerstreich, den die Stadt sich hier erlaubt. Ich fühle mich wirklich verschaukelt." Angelika Rosenthal aus Winsen ist sauer auf die Stadtverwaltung. Grund: Ihr wurde quasi über Nacht der ihr zugewiesene Behindertenparkplatz weggenommen. "Als ich nach dem Grund fragte, hieß es, dass der Platz aufgrund des Parkdrucks für Anwohner und Pendler benötigt werde", so Rosenthal. Die Vorgeschichte: Als...

  • Winsen
  • 24.05.19
Panorama
"Die spinnen doch beim Landkreis", sagt Peter Ziegler und zeigt auf den Schutzstreifen, der nach rund 15 Metern schon wieder endet  Fotos: thl
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"Unsinn sofort beenden"

Neue Fahrradschutzstreifen auf der K86 in Stelle sorgen für Unverständnis thl. Stelle. "Das ist der reinste Schildbürgerstreich, den sich der Landkreis hier geleistet hat", sagt Peter Ziegler, zweiter Vize-Bürgermeister der Gemeinde Stelle. "Ich hoffe, dass der Landrat keine Kondolenzbesuche wegen falschverstandener Rücksichtnahme und lückenhafter Markierung durchführen muss." Wie das WOCHENBLATT berichtete, zwingt der Landkreis in Stelle die Radfahrer auf die Straße und hat die Benutzung...

  • Winsen
  • 28.08.18
Panorama
Ulrich Wiegel ist Initiator der Arbeitsgruppe "Fahrradfreundliches Stade"

Fahrradfreundliches Stade: Kritik an der Verwaltung

bc. Stade. Wie kann das Miteinander von Auto- und Lkw-Fahrern, Radlern und Fußgängern in Stade verbessert werden? Eine komplizierte Frage, wie sich jüngst im Verkehrsausschuss des Stadtrates offenkundig zeigte. Nicht alle Vorschläge der aktiven Radfahrer-Szene stoßen auf offene Ohren in der Stadtverwaltung. Einer, der sich mit viel Engagement für Fahrradfahrer einsetzt, ist SPD-Vorstandsmitglied Ulrich Wiegel. Der Initiator der Arbeitsgruppe „Fahrradfreundliches Stade“ kritisiert die „nur...

  • Stade
  • 20.02.18
Politik
Passt nicht. Die Klingel müsste abgebaut werden
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Fahrradboxen in Buxtehude: Gut gedacht, aber schlecht geplant?

In die neuen Fahrradboxen passen nicht alle Räder rein tk. Buxtehude. Die Idee ist wirklich gut: Für Fahrrad-Touristen in Buxtehude gibt es seit einigen Tagen mitten in der Altstadt abschließbare Boxen für ihre vollgepackten Drahtesel. Buxtehuder, die aufs Auto verzichten, können diese sicheren Stellplätze natürlich genauso nutzen. Aber: Die acht Boxen sind für viele Drahtesel zu klein. Ein WOCHENBLATT-Leser hat schon zwei Mal beobachtet, dass Räder nicht reinpassen. Sind die Boxen für rund...

  • Buxtehude
  • 05.09.17
Panorama
Das Schild zeigt es "Wennerstorf" soll "eingedorft" werden

Ein Schildbürgerstreich - oder: Wennerstorf wird „eingedorft“

Auf ein Wort Wie jetzt bekannt wurde, plant die Kommune Wenzendorf die Namen ihrer Ortsteile zu vereinheitlichen. Dabei will man sich am Gemeindenamen orientieren. Konkret soll die in der Gemeinde weit verbreitete Endung „torf“ durch „dorf“ ersetzt werden. Also nicht mehr „Wennerstorf“, sondern Wennersdorf - ähnlich bei Dierstorf, das zukünftig dann Diersdorf heißen wird. Einzig Klauenburg bleibt Klauenburg. Mit der Vereinheitlichung will man es Touristen und Ortsunkundigen leichter machen,...

  • Hollenstedt
  • 14.06.17
Politik
Die nie in Betrieb genommene Ampel soll jetzt wieder abgebaut werden

38.000 Euro in den Sand gesetzt? Stadt Winsen will nagelneue Ampel durch Kreisel ersetzen

thl. Winsen. Das ist ein echter Schildbürgerstreich: Im Winsener Rathaus und in den politischen Gremien wird gerade darüber diskutiert, die Ampel an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Luhdorf gegen einen Kreisverkehr auszutauschen. Das erfuhr das WOCHENBLATT aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen. Zur Erinnerung: Im November 2014 ließ die Stadt die Ampel dort aufstellen und bezahlte dafür rund 38.000 Euro. „Die Maßnahme ist im Bebauungsplan zur Erweiterung des Gewerbegebietes verankert und war...

  • Winsen
  • 02.05.17
Politik
Die Büsche wurden rausgerissen, der kleine Innenstadt-Weg ist wieder frei
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Trampelpfad in Buxtehude: Die Macht der Gewohnheit ist stärker als eine Anordnung

Stadt sperrt Trampelpfad, Bürger nutzen ihn weiter tk. Buxtehude. Experiment gescheitert: Die Stadt nennt es den Versuch der Fußgängerlenkung zurück auf den Gehweg, eine WOCHENBLATT-Leserin spricht dagegen von einem Schildbürgerstreich. Die Macht der Gewohnheit ist auf jeden Fall stärker als ein paar zarte Pflänzchen, die Fußgänger auf einem Innenstadt-Trampelpfad stoppen sollten. Entlang der Este in Höhe Hansestraße verläuft der reguläre Fußweg. Kurz vor der Kreuzung mit der Poststraße...

  • Buxtehude
  • 26.04.16
Panorama
Ole Ohlenbostel zeigt zwei Asphaltstücke, die kurz zuvor von der Fahrbahn abgeplatzt sind
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Fahrbahn bricht auseinander

thl. Pattensen. "Unsere Straße platzt täglich mehr auf. Und die Bruchstücke werden von vorbeifahrenden Autos hochgewirbelt", sagt Ole Ohlenbostel aus Pattensen. Aufruhr in der Straße Hirtenbrink. Tatsächlich gleicht die Fahrbahn an einigen Stellen einem schweizer Käse - ganz nach dem Motto: Loch an Loch und hält doch. Wobei, das "hält doch" würde Ohlenbostel nicht unterschreiben. "Ich sammle fast täglich die abgebrochenen Asphaltstücke ein", sagt er und fragt: "Was ist denn, wenn ein Auto so...

  • Winsen
  • 13.08.13
Politik
Drei Masten und fünf Schilder im Nirgendwo zwischen Sprötze und dem Brunsberg.
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Schildbürger im Buchholzer Rathaus

Oder wie aus einem sinnvoll platzierten Verkehrszeichen sechs unsinnige werden rs. Buchholz. Detlef Siewert (48) fragt: "Wer muss solchen Unsinn eigentlich bezahlen?" Und gibt sich gleich selbst die Antwort: "Natürlich wir Steuerzahler." Der Leiter des Jugendferienheims Sprötze spielt auf einen Schildbürgerstreich an, den die Buchholzer Stadtverwaltung jüngst am Brunsbergweg in Sprötze ausgeheckt hat. Mitten auf der 1,5 Km langen Strecke zwischen dem Ort und dem Ferienheim sind wie aus...

  • Buchholz
  • 30.07.13
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