Umweltministerium

Beiträge zum Thema Umweltministerium

Politik
Rainer Podbielski, Sprecher der IG Este, würde eine Erlass unter gewissen Bedingungen akzeptieren

Deichhäuser: Gibt es bald Rechtssicherheit?

(bc). Eine lange währendes Thema könnte in Kürze beendet werden. Seit Jahren arbeiten Bürger im Alten Land daraufhin, dass ihre Häuser auf dem Deich einen rechtssicheren Status erhalten. Eine Änderung des Deichgesetzes klappte nicht, auch eine Rechtsverordnung scheiterte am Widerstand des rot-grün geführten Umweltministeriums. Aufgrund der neuen Mehrheitsverhältnisse im Landtag durch den Übertritt der Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU (das WOCHENBLATT berichtete) haben sich die...

  • Buxtehude
  • 18.08.17
Politik
Deiche haben in erster Linie eine Schutzfunktion und sind kein Erholungsraum

Landrat Roesberg: Dank an ehrenamtliche Deichwächter

(bc). Landrat Michael Roesberg hat bei einem Empfang im Stader Kreishaus den mehr als 50 Vorstands- und Ausschussmitgliedern sowie Verbandsingenieuren der drei Deichverbände im Landkreis für ihr Engagement gedankt: „Sie haben den Rückhalt der Bevölkerung und der Aufsichtsbehörde verdient, den Respekt und die Anerkennung. Das möchte ich mit dieser Veranstaltung hervorheben.“ Vorsorge vor katastrophalen Überschwemmungen sei jedoch nicht nur Sache der Deichverbände. Roesberg: „Die Eigentümer...

  • Buxtehude
  • 09.06.17
Politik
Landrat Michael Roesberg

Wegen Küstenschutz: Landrat kritisiert Land

(bc). Auf Initiative von Landrat Michael Roesberg haben sich am Mittwoch die drei Landräte aus Cuxhaven, Stade und Winsen mit Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz getroffen, um noch einmal die Wichtigkeit der Neufestsetzung der sogenannten Bestickhöhen an den Elbdeichen zu verdeutlichen. Roesberg sieht dringenden Handlungsbedarf: „Wir wollen und müssen jetzt die Deichhöhen an stärke Sturmfluten anpassen, um Menschen und Güter hinter den Deichen zu schützen.“ Mit dabei in Hannover waren auch...

  • Buxtehude
  • 24.03.17
Politik
Nonnengänse in der Kehdinger Marsch

Kehdingen: Landwirte setzen weiter auf Dialog mit Ministerium

(bc). Die Landwirte aus Kehdingen sind enttäuscht, geben aber nicht auf. Wie berichtet, schließt das Niedersächsische Umweltministerium auch nach einem Gespräch in Hannover mit einer Kehdinger Delegation Vertragsnaturschutz für das EU-Vogelschutzgebiet Unterelbe aus. Stattdessen gilt weiter die Weisung an den Landkreis, das Gebiet per Verordnung zu sichern. So steht es in einem entsprechenden Schreiben, das bereits am vorvergangenen Donnerstag das Ministerium verließ. Einer der Landwirte,...

  • Buxtehude
  • 25.03.16
Politik
Nonnengänse in der Kehdinger Marsch an der Unterelbe müssen hoheitlich geschützt werden

Vertragsnaturschutz: Land prüft erneut und sagt wieder nein

(bc). Nach dem Gespräch zwischen Staatssekretärin Almut Kottwitz und Landwirten aus Nordkehdingen, das die Kutenholzer SPD-Landtagsabgeordnete Petra Tiemann vermittelt hat (das WOCHENBLATT berichtete), haben die Juristen des Umweltministeriums in Hannover in dieser Woche nochmals geprüft, ob der von den Bauern präferierte Vertragsnaturschutz doch irgendwie umsetzbar ist. Ergebnis: Er ist es nicht. Insoweit hat der Erlass vom 26. Februar nach wie vor Bestand, der besagt, das EU-Vogelschutzgebiet...

  • Buxtehude
  • 18.03.16
Politik
Eigentlich illegal: Häuser auf den Flussdeichen im Alten Land

Deichbebauung im Alten Land retten: Kreistag unterstützt Landes-CDU

bc. Stade. Nach langer Diskussion, aber trotzdem einstimmig unterstützt der Stader Kreistag einen Antrag der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag zum Thema „Deichsicherheit und Bestandsschutz in Einklang bringen“. Hintergrund: 2004 war es die CDU-geführte Regierung in Hannover, die per Gesetzesänderung die Schutzdeiche an der Elbe den Flussdeichen im Alten Land gleichstellte. Das führte zu einer erheblichen Rechtsunsicherheit. Alle Bebauungen auf den Deichen an Este und Lühe sowie in einer...

  • Jork
  • 15.03.16
Panorama
Stellten die Messe vor (v. li.): Rainer Heinzel, Elektro-Obermeister Michael Panten, Bürgermeister André Wiese, Dr. Christoph Schmidt-Eriksen, Klimaschutzmanagerin Agnieszka Paschek, Landrat Rainer Rempe, Kreishandwerkskammer-Chef Andreas Baier und Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath

Fachmesse für Energieeinsparungen

thl. Winsen. Premiere in der Luhestadt: Am 4. und 5. Juni findet rund um die Winsener Stadthalle erstmalig die "Energie-Spar-Messe Harburger Land" statt. Sie ist Teil einer Ausstellungsreihe "Niedersachsen spart Energie" des Landes Niedersachsen und soll künftig alle zwei Jahre stattfinden. Die Messe richtet sich vornehmlich an private und gewerbliche Haus- und Gebäudeeigentümer, deren Objekte älter als 30 Jahre sind. "Wir wollen mit der Messe die privaten Eigentümer zur Sanierung ihrer...

  • Winsen
  • 02.03.16
Politik
Die Kehdinger Marsch soll nach dem Willen der EU vollständig unter Schutz gestellt werden

Naturschutz in Kehdingen: Jetzt greift das Land durch

bc. Stade/Kehdingen. Die Politik im Landkreis beharrt auf ihrer Meinung. Auch im nicht-öffentlich tagenden Kreisausschuss am Montag lehnte sie nach WOCHENBLATT-Informationen mehrheitlich eine staatliche Naturschutzverordnung für die Kehdinger Marsch ab - wie schon im jüngsten Umweltausschuss (das WOCHENBLATT berichtete). Die Grünen hatten die Einleitung eines Verfahrens zur Unterschutzstellung beantragt. Am Montag, 14. März, kommt es im Kreistag (9 Uhr) nun abermals zur Abstimmung. Bleibt...

  • Buxtehude
  • 01.03.16
Politik
Landrat Michael Roesberg

Streit wegen Naturschutzgebieten

(bc). Naturschutz und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen, ist nicht so einfach, wie sich am Mittwoch im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen wieder einmal verdeutlichen sollte. Bisher setzte der Landkreis im Europäischen Vogelschutzgebiet Unterelbe in Nordkehdingen auf eine vertraglich fixierte Vereinbarung mit den Landwirten. Bisher. Jetzt soll ein Teil der Fläche in Kehdingen (1.400 von 5.000 Hektar) - wie übrigens auch auf der Elbinsel Krautsand - behördlich...

  • Stade
  • 05.06.15
Politik

Hochwasserschutz im Alten Land: „Es ist Zeit für eine Sonderregelung“

bc. Jork. Die Jorker Grünen haben mit einem offenen Brief auf die Podiumsdiskussion zum Thema Hochwasserschutz an der Este reagiert, die kürzlich im Obstbauzentrum stattfand. Adressat ist Almut Kottwitz, Staatssekretärin im Umweltministerium. Kottwitz plädierte bei der Veranstaltung für einen ganzheitlichen Hochwasserschutz. Das WOCHENBLATT veröffentlicht den Brief in Auszügen: „Bei der Podiumsdiskussion haben Sie sich vehement für den ganzheitlichen Hochwasserschutz ausgesprochen, indem Sie...

  • Jork
  • 26.05.15
Panorama
Wendelin Schmücker ist mit der Antwort der Landesregierung nicht einverstanden

"Auch Schafe haben ein Schutzrecht"

thl. Winsen. "Überall dort, wo sich eine heimische Tierart auf natürlichem Wege ausbreitet und bei entsprechendem Schutz überlebensfähig ist, hat sie ein Lebensrecht. Das gilt auch für den Wolf. Und auch wenn eine Wachstumsrate der Wolfszahlen von etwa 30 Prozent pro Jahr realistisch ist, wird es nicht zu einer Plage kommen, weil, wenn alle Reviere besetzt sind, natürliche und artspezifische Mechanismen zur Populationsbegrenzung einsetzen." Das sind die Kernaussagen eines Schreibens des...

  • Winsen
  • 21.11.14
Panorama
Gülle auf abgeerntetem Maisacker: Es wird immer mehr gedüngt - langfristig gefährdet das auch unser Trinkwasser, sagen Umwelt-Experten

Experten warnen: Zuviel Nitrat im Grundwasser

mi. Landkreis. Experten schlagen Alarm: Rund 60 Prozent der niedersächsischen Grundwasserkörper sind mittlerweile mit Nitrat belastet. Diese alarmierende Zahl nannten Wissenschaftler jetzt auf dem Symposium „Nährstoffmanagement und Grundwasserschutz“, zu denen die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, und Gesundheit sowie Verbände und Fachbehörden nach Hannover eingeladen hatten. Verursacher Nummer 1 der Nitratbelastung ist laut den Wasserschutzexperten die Landwirtschaft. Durch zunehmende...

  • 30.05.14
Politik
Stefan Becker im bestehenden Schweinemaststall. Für den Neubau muss er sich einen neuen Standort suchen

Landkreis verschickt Ablehnungsbescheid

Schweinemaststall im Landschaftsschutzgebiet: Landwirtsfamilie Becker will jetzt Gang vor Gericht prüfen os. Buchholz. Jetzt haben es Stefan und Heinz Becker schwarz auf weiß: In dieser Woche schickte der Landkreis Harburg den Anwälten der Landwirtsfamilie aus Buchholz die schriftliche Begründung, warum er den beantragten Schweinemaststall im Landschaftsschutzgebiet Stuvenwald nicht genehmigen wird. Die Familie will das Schriftstück genau studieren und dann entscheiden, ob sie vor dem...

  • Buchholz
  • 14.03.14
Politik

Este: Gemeinsame Lösungen finden

bc. Jork. Die Interessengemeinschaft Este und Jorks Bürgermeister Gerd Hubert warben am Mittwoch im Niedersächsischen Umweltministerium für einen Hochwasserschutz an der Este von der Quelle bis zur Mündung. Unterstützt wurden sie dabei von vier Landtagsabgeordneten aus der Region. Wie berichtet, befürchten die Unterlieger an der Este Überflutungsszenarien, falls Buxtehude den Fluss mit Mini-Deichen kanalisiert. Fazit des Gesprächs: Auch das Umweltministerium betrachtet die Este ganzheitlich....

  • Jork
  • 13.12.13
Panorama
Fracking: Wasser, Sand und Chemikalien werden mit hohem Druck ins Erdreich gepumpt, um Gas freizusetzen
2 Bilder

Fracking: "Landesregierung redet Nichtstun schön"

Fracking-Gegener Christian Nissen schrieb einem Brief an die Landesregierung / Jetzt erhielt er Antwort (mi). An die Landesregierungen in Niedersachsen und Hamburg sowie an das Bundesumweltministerium hat sich Christian Nissen (72), Betriebswirt im Ruhestand, gewandt, um auf die Gefahren der lebensfeindlichen Frackingtechnologie hinzuweisen (Das WOCHENBLATT berichtete). Der Auslöser für seine Briefe war die Nachricht, dass die US-Firma „Blue Mountain Exploration“, die in den USA mit Fracking...

  • 22.10.13
Politik
Kommunen sollen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen von Hochwassern - hier das Elbehochwasser im Juni - abzumildern

"Hochwasserbewusstsein schaffen": Umweltministerium informierte Kommunen über Risikomanagement

(os). "Wir müssen ein Hochwasserbewusstsein bei den Kommunen und Bürgern schaffen, damit sie eigenverantwortlich vorsorgen, um Schäden zu begrenzen. Das ist Risikomanagement." Das sagte Dr. Katharina Pinz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Donnerstag in Lüneburg. Das Umweltministerium und der NLWKN hatten Vertreter der Landkreise Harburg, Stade, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg und Uelzen eingeladen, um die Vorgehensweise bei der...

  • 06.09.13
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