Naturschutzgebiet

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Naturschutzgebiet "Seeve" stößt auf Kritik

Thomas Sulzyc
Thomas Sulzyc | am 16.10.2018

Gemeinde Seevetal mahnt: Auflagen dürfen nicht zu wirtschaftlichen Härtefällen führen ts. Seevetal. Der Landkreis Harburg stößt mit der geplanten Ausweisung des 517 Hektar großen Naturschutzgebietes "Seeve" auf Kritik: Die Gemeinde Seevetal hält die Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes für ausreichend, um die Schutzziele für die Natur zu erreichen. Das geht aus der Stellungnahme der Gemeinde zu dem Entwurf der...

Naturschutz contra Gemeindeentwicklung?

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 25.09.2018

Jesteburger Interessen besser berücksichtigen. mum. Jesteburg. Mit der Umsetzung eines großen Naturschutzgebietes entlang der Seeve steht Jesteburg vor der Frage, ob die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Gemeinde durch das europäische Schutzprogramm "Natura 2000" deutlich eingeschränkt werden. Auch private Grundeigentümer müssen mit erheblichen Beschränkungen leben (das WOCHENBLATT berichtete). Bisher agrar- und...

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Sind Existenzen bedroht?

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 24.08.2018

Neues Naturschutzgebiet "Seeve": Bürger konfrontieren Untere Naturschutzbehörde mit vielen Fragen. mum. Jesteburg. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg hatte am Mittwoch zu einer Info-Veranstaltung nach Jesteburg eingeladen. Wie berichtet, bereitet der Landkreis die Neuausweisung des Naturschutzgebiets "Seeve" vor. Dieses soll gemäß den Vorgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen...

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Natur contra Bürger?

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 17.08.2018

Neues Naturschutzgebiet "Seeve": Hanstedt, Jesteburg, Buchholz und Tostedt sind betroffen. (mum). Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg bereitet derzeit die Neuausweisung des Naturschutzgebiets "Seeve" vor. Dieses soll gemäß den Vorgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen Union unter besonderen Schutz gestellt werden. Zuletzt hatte es großen Widerstand gegen die Ausweisung eines...

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Samtgemeinde Horneburg setzt sich für besseres Wegenetz im Auetal ein

Lena Stehr
Lena Stehr | am 06.08.2018

lt. Horneburg. Zwischen den Samtgemeinden Horneburg und Harsefeld erstreckt sich das malerische Auetal, das Teil des ca. 755 Hektar großen Naturschutzgebietes „Aueniederung und Nebentäler“ ist. Viele seltene Tiere und Pflanzen wie Sumpfdotterblumen, die Schwarze Teufelskralle, Eisvögel, Kraniche, Schwarzstörche und Ringelnattern sind hier Zuhause. Im Zuge der von der EU geforderten Neuausweisung des Naturschutzgebietes durch...

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Mähen und düngen mögen Molche nicht: Debatte der Stader Kreis-Politiker

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 17.06.2018

jd. Harsefeld. Große Debatte um einen kleinen Molch: Im Umwelt-Ausschuss des Landkreises diskutierten die Politiker vor Kurzem heftig über den Kammmolch. Wegen des amphibischen Kriechtiers sollten mehrere Weideflächen rund um das Harsefelder Waldgebiet Braken zusätzlich unter Naturschutz gestellt werden. Am Ende wurde entschieden: Das NSG Braken bleibt (vorerst) im alten Umfang bestehen. Denn niemand weiß derzeit genau, wo...

Baumfällungen waren nicht genehmigt

Björn Carstens
Björn Carstens | am 13.04.2018

Bußgeldverfahren für Unterhaltungsverband bc. Stade-Hagen. Das wird vermutlich nicht ganz billig für den Unterhaltungsverband Schwinge. Die Baumfällungen im Naturschutzgebiet (NSG) Steinbecktal nahe der Stader Ortschaft Hagen waren vom Landkreis nicht genehmigt. Sie waren der Kreisverwaltung schlichtweg gar nicht bekannt. Das teilte Kreisbaurat Hans-Hermann Bode auf Antrag der Grünen-Fraktion am Mittwoch im...

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Dank Rotary auf den Bauerhof

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 06.04.2018

Service-Club ermöglicht Winsener Schülern Aufenthalt in Wilsede. mum. Winsen/Wilsede. Die Leitkuh heißt Helene, das Bullenkalb, das im Stall zwischen den anderen Rindern im Stroh döst, heißt Max und auch die gerade geborenen Schnuckenlämmer haben alle schon einen Namen. Natürlich kennen die Mädchen und Jungen der 6. Klasse des Gymnasiums Winsen alle Tiere mit Namen, wissen, was sie fressen und wann sie gefüttert werden...

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Grüne kritisieren "Baumfrevel" in Stader Naturschutzgebiet

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 06.04.2018

jd. Stade-Hagen. Es ist eine grüne Idylle: Am Rande des Stader Ortsteils Hagen fließt der kleine Bach Steinbeck durch ein tief eingeschnittenes und dicht mit Bäumen bestandenes Tal. Der schmale Talgrund ist seit vielen Jahren Naturschutzgebiet. Das Steinbecktal "zählt zu den schönsten und artenreichsten Landschaften im Landkreis Stade", heißt es in einer Beschreibung der Stadt Stade. Was sich dort vor ein paar Wochen ereignet...

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Steht das Schild in Sprötze nicht an der falschen Stelle?

Oliver Sander
Oliver Sander | am 27.03.2018

Tempobeschränkung am Lohbergenweg sorgt für Fragen / "Werden die Anregung aufgreifen" os. Sprötze. Die Verkehrsregelung in Sprötze wirft derzeit viele Fragen auf, und das nicht nur an einer Stelle. Die neuen Rechts-vor-Links-Regeln sind auch viele Wochen nach der Einrichtung der Tempo-30-Zone in fast der gesamten Ortsdurchfahrt (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) bei vielen Autofahrern noch nicht in Fleisch und Blut...

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Naturschutz kontra Landwirtschaft: Wäldchen im Südkreis Stade wird zum Zankapfel

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 07.11.2017

jd. Wohlerst. Landwirtschaft kontra Naturschutz: Es ist der klassische Konflikt, der jetzt wieder einmal Thema in der Landkreis-Politik war. Zankapfel ist diesmal das kleine Waldgebiet Hahnenhorst südwestlich von Wohlerst (Gemeinde Brest). Der Kreistags-Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen kippte die Pläne der Kreisverwaltung, das Wäldchen sowie einige angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen als Naturschutzgebiet...

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Sonderrechte für einen Schäfer?

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 29.08.2017

Gelten für Schäfer Sonderrechte? Das fragen sich die Grünen und sind mächtig auf Zinne. Mitten im Naturschutzgebiet bei Döhle soll ein Wohnhaus mit Garage entstehen, damit der Schäfer näher an seinen Tieren ist. mum. Döhle. Die Grünen des Ortsverbandes Salzhausen-Hanstedt sprechen sich gegen den beantragten Neubau eines Einfamilienhauses mit Kleingarage und Holzlager im Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“ neben dem...

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Erster Hundespielplatz in Stade: "Der Bedarf ist riesig"

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 06.06.2017

Kein öffentliche Freilauffläche für Vierbeiner in Stade / Sabrina Menge schafft Areal in Ottenbeck tp. Stade. Nicht nur zur Brut- und Setzzeit, in der Wildtiere vom 1. April bis zum 15. Juli besonderen Schutz genießen und für Hunde Leinenzwang gilt, klagen Halter in Stade über Platzknappheit für ihre Vierbeiner: Auf immer mehr Flächen, wie dem Elbdeich und den Naturschutzgebieten Barger Heide oder dem Schwingetal sind Hunde...

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Stade: Barger Heide wird Naturschutzgebiet

Björn Carstens
Björn Carstens | am 30.05.2017

bc. Stade. Die Barger Heide - ein beliebtes Naherholungsgebiet für Spaziergänger, Reiter und Hundehalter, das im Süden an die Ortsteile Groß Thun und Barge angrenzt - wird künftig per Verordnung als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Das hat einstimmig der Umweltausschuss des Kreistages empfohlen. Gefordert wird das Gebiet von der EU. Die entsprechende Richtlinie stammt bereits aus dem Jahr 1992. Bis Ende 2018 müssen...

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Schafsdünger unerwünscht

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 15.02.2017

Stadt Stade unterstützt Naturschutz in Barge / Naherholungsfunktion wahren tp. Stade. Im kommenden Jahr soll die Barger Heide im Süden der Stadt Stade offiziell Naturschutzgebiet werden (das WOCHENBLATT berichtete). Schon jetzt ist das artenreiche, 40 Hektar große Areal Landschaftsschutzgebiet und Teil des EU-Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“. Die Stadt Stade als Eigentümerin war seitens des Landkreises zu einer...

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Mühlenteich in Fredenbeck "ein Modderloch"

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 31.01.2017

Technischer Defekt: Historisches Gewässer trocken gefallen / Kostenfrage ungeklärt tp. Fredenbeck. Naherholungsgebiet und Veranstaltungsort, Wohnraum und Museum: Die stillgelegte historische Wassermühle am Rand des Naturschutzgebietes Fredenbecker Mühlenbach wird vielfältig genutzt - und ist vor allem eins: Wahrzeichen mit Postkartencharakter. Nun ist die Idylle in Fredenbeck in Gefahr. Wegen eines technischen Defektes an...

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Idee vom Badesee in Oldendorf wieder aktuell

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 05.10.2016

Projekt hat hohe Priorität im Standortmarketing / Geschätzte Kosten: 150.000 Euro tp. Oldendorf. Bürgermeister Johann Schlichtmann bringt seine Vision vom Badesee in Oldendorf erneut aufs Tapet. Im Rahmen des Standortmerketings der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, bei dem Bürger gemeinsam Ideen für ein schöneres Lebensumfeld sammeln und umsetzen, wird das Vorhaben erneut diskutiert. Johann Schlichtmann ist Mitglied...

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Nachsitzen beim Naturschutz: Verordnungen für Schutzgebiete im Kreis Stade müssen neu geschrieben werden

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 31.07.2016

jd. Stade. Mit diesem Thema werden sich die Kreis-Politiker in den kommenden anderthalb Jahren regelmäßig beschäftigen - allerdings nicht freiwillig: Der Naturschutz soll in diesem und im kommenden Jahr bei den Sitzungen des Ausschusses für Regionalplanung und Umweltfragen auf jeder Tagesordnung stehen. Grund ist eine Drohung aus Brüssel: Die EU hat gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil...

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Vögel und Menschen unter einen Hut bringen: Kreis-Umweltausschuss will Landschaftsschutzgebiet in Kehdingen

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 28.05.2016

jd. Stade. Wären laute Beifallsbekundungen im Stader Kreishaus zulässig, hätte es seitens der rund 50 anwesenden Landwirte sicher Applaus gegeben: Bei dem brisanten Thema Vogelschutz in Kehdingen setzt sich die Kreis-Politik für die mildeste Form der Unterschutzstellung per Verordnung ein. Wenn schon aufgrund der Intervention des Umweltministeriums in Hannover der ausgehandelte Vertragsnaturschutz nicht möglich ist, dann...

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Kehdingen: Landwirte setzen weiter auf Dialog mit Ministerium

Björn Carstens
Björn Carstens | am 25.03.2016

(bc). Die Landwirte aus Kehdingen sind enttäuscht, geben aber nicht auf. Wie berichtet, schließt das Niedersächsische Umweltministerium auch nach einem Gespräch in Hannover mit einer Kehdinger Delegation Vertragsnaturschutz für das EU-Vogelschutzgebiet Unterelbe aus. Stattdessen gilt weiter die Weisung an den Landkreis, das Gebiet per Verordnung zu sichern. So steht es in einem entsprechenden Schreiben, das bereits am...

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Trotz Weisung: Kehdinger Landwirte hoffen weiter

Björn Carstens
Björn Carstens | am 04.03.2016

Kehdinger Marsch: Nur mit dem Vertragsnaturschutz sei eine Kommunikation auf Augenhöhe möglich (bc). Nach der Weisung aus dem Umweltministerium in Hannover, das EU-Vogelschutzgebiet Kehdinger Marsch vollständig hoheitlich zu sichern (das WOCHENBLATT berichtete), setzen die Grünen im Kreistag auf die Einsicht der anderen Fraktionen. CDU, SPD und Wählergemeinschaft hatten noch am Montagvormittag im Kreisausschuss gegen den...

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Anwohner in Groß Sterneberg bleiben verschont

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 07.10.2015

Sandtransport: AOS plant siedlungsferne Alternativstrecke zwischen Rotschlammdeponie und Tagebaugrube tp. Hammah. Die Anwohner der Kreisstraße 80 (K80) zwischen Hammah und Groß Sterneberg können aufatmen. Nach aktuellen Plänen, die kürzlich bei einer Info-Veranstaltung im Rathaus in Hammah ausgerollt wurden, ist der von ihnen befürchtete Schwerlastverkehr durch Sand-Lastwagen des Industrieunternehmens Aluminium Oxid Stade...

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Streit wegen Naturschutzgebieten

Björn Carstens
Björn Carstens | am 05.06.2015

(bc). Naturschutz und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen, ist nicht so einfach, wie sich am Mittwoch im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen wieder einmal verdeutlichen sollte. Bisher setzte der Landkreis im Europäischen Vogelschutzgebiet Unterelbe in Nordkehdingen auf eine vertraglich fixierte Vereinbarung mit den Landwirten. Bisher. Jetzt soll ein Teil der Fläche in Kehdingen (1.400 von 5.000 Hektar) -...

NABU-Tour in die Seeveniederung

Christoph Ehlermann
Christoph Ehlermann | am 24.04.2015

ce. Maschen. Zu einer Exkursion ins Naturschutzgebiet "Untere Seeveniederung" lädt die NABU-Gruppe Winsen alle Interessierten am Sonntag, 26. April, ein. Treffpunkt für die Teilnehmer an der bis zu drei Stunden langen Tour ist um 8 Uhr auf dem Park+Ride-Platz am Bahnhof Maschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. - Infos unter Tel. 04171 - 4217.

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Bagger kontra Biotopschutz: Der Aale-Tod an der oberen Aue

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 21.10.2014

(jd). Angler schlagen Alarm: Fische fallen dem Räum-Bagger zum Opfer. So lassen sich auch Steuergelder vernichten: Niedersachsen wendet allein in diesem Jahr rund 200.000 Euro auf, damit der im Bestand stark gefährdete Aal zwischen Elbe und Ems wieder vermehrt heimisch wird. So werden im Sommer mit Unterstützung der Angelvereine Hunderttausende Jung-Aale ausgesetzt, um die Population der auf der Roten Liste stehenden Fische...