Heilpraktikerrausch: Ermittlungen konzentrieren sich auf Seminarleiter

Der Heilpraktikerrausch verursachte Anfang September einen Großeinsatz von Rettungskräften
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Jetzt steht fest: Teilnehmer nahmen amphetaminähnliches Psychedelikum 2C-E ein

(os). Der Rauschzustand von 29 Heilpraktikern, der Anfang September im Tagungszentrum "Tanzheimat Inzmühlen" (Landkreis Harburg) einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst hatte (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach), ist auf die Einnahme des amphetaminähnlichen Derivats 2C-E zurückzuführen. Das hätten forensische Untersuchungen beim Landeskriminalamt ergeben, teilen Staatsanwaltschaft Stade und Polizeiinspektion Harburg in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.
Die Ermittlungen konzentrierten sich jetzt auf die beiden Leiter und Organisatoren des Seminars sowie zwei Helfer, weil der Erwerb, Besitz und die Abgabe des Psychedelikums 2C-E strafbewährt sei. In diesem Zusammenhang seien in den vergangenen Tagen Wohnungen im Landkreis Harburg und im Raum Aachen (Nordrhein-Westfalen) durchsucht worden.
Die Ermittlungen gegen alle anderen Heilpraktiker wurden dagegen eingestellt. Sie hätten das Betäubungsmittel im Tagungsraum zum sofortigen Konsum lediglich entgegengenommen, was keine strafbare Handlung darstelle.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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