Perverser Pferdeschänder missbraucht Stuten und prügelt Wallache

bim. Otter. Unvorstellbar, was in manchen Leuten vorgeht: Seit Wochen treibt mindestens ein perverser Pferdeschänder in der Samtgemeinde Tostedt auf abgelegenen Pferdeweiden sein Unwesen. Der Unbekannte soll u.a. auf Weiden rund um Otter Wallache gefesselt und anschließend verprügelt und Stuten missbraucht haben. An diesem Wochenende kam es erneut zu einem Übergriff. Eine Stute soll mit schweren inneren Verletzungen in eine Klinik gekommen sein.
Wie berichtet, hatten fünf Pferde auf Weiden zwischen Otter und Riepshof bereits Mitte Oktober Prellungen auf dem Rücken, an den Vorderbeinen und an der linken Schulter erlitten.
Anfang November wunderten sich zwei Pferdehalterinnen, dass eine große Tränke auf der Weide mehrfach umgekippt war. Das hätten die Pferde alleine nicht geschafft. Deshalb installierten sie eine Wildkamera, die nachts zwischen 23.30 und 2.30 Uhr mehrere Aufnahmen machte, die die Misshandlungen zeigen. "Man sieht, wie er der Stute den Arm und Gegenstände hinten reinsteckt", erzählt eine der jungen Frauen schockiert. Ein Pony-Wallach sei seit den Vorfällen völlig verstört.
Einige Pferdehalter und Landwirte haben sich inzwischen zusammengetan, um abwechselnd nachts die Weiden abzufahren.
Die Polizei wertet derzeit die Fotos der Wildkamera aus und fährt in der Gegend vermehrt Streife. Auch die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
• Die Polizei sucht Zeugen, denen im Bereich der Weiden verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Hinweise bitte an den Zentralen Kriminalitätsdienst unter Tel. 04181-2850.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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