Wohnanlage im Albert- Schweitzer-Weg
20 Jahre Betreutes Wohnen in Tostedt

Die Anlage Albert-Schweitzer-Weg befindet sich am 
Ortsrand von Tostedt
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  • Die Anlage Albert-Schweitzer-Weg befindet sich am
    Ortsrand von Tostedt
  • Foto: Herbergsverein Tostedt
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Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
Stader ergattert 50.000 Euro durch Soforthilfe-Programme

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Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
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bim. Tostedt. Der Tatvorwurf liest sich laut Aktenlage recht "nüchtern": sexuelle Nötigung und Vergewaltigung zwischen Dezember 2015 und September 2016. Doch die jetzige Verhandlung am Amtsgericht Tostedt offenbarte Abgründe im Tostedter Jugendzentrum (JUZ) - egal, was sich damals wirklich zugetragen hat. Ein ehemaliger JUZ-Leiter (40) soll eine pädagogische Kraft (46) bei zwei Gelegenheiten gewaltsam an die Wand gedrückt, sie an Brust und Scheide angefasst und vor ihr onaniert haben und ein...

Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

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bim/nw. Tostedt. Im Jahr 2000 wurde die Wohnanlage im Albert- Schweitzer-Weg 18–30 errichtet und konnte im November von den ersten Bewohnern bezogen werden. Neben den Wohnanlagen Bremer Straße, Am Dieckhof und Bahnhofstraße ist sie eines von vier Häusern in Tostedt, die vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V., verwaltet werden. Viele Senioren wünschen sich möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben. Eine Möglichkeit bietet dafür das betreute Wohnen, wenn die Größe oder die fehlende Barrierefreiheit das Zuhause zur Belastung machen. Dort leben die Bewohner in den eigenen, angemieteten, vier Wänden, können jedoch nach Bedarf Unterstützung in Anspruch nehmen, z. B. am gemeinsamen Essen teilnehmen und Gesellschaft genießen.
In der Anlage im Albert-Schweitzer-Weg besteht dieses Angebot bereits seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass hätte der Herbergsverein gern zum "Tag der offenen Tür" geladen, das Haus geöffnet und mit Eigentümern, Mietern und Besuchern gefeiert. Leider ist dies aufgrund der Corona-Hygienevorschriften nicht möglich.
Die Wohnanlage besteht aus 26 Wohnungen, jeweils mit Terrasse oder Balkon. Die Wohnungen befinden sich in drei Gebäudeteilen, die mit überdachten Laubengängen verbunden sind. Die Zwei- und Dreizimmerwohnungen sind zwischen 47 und 72 m² groß. Im Souterrain befindet sich ein Gemeinschaftsraum, der für private Feiern genutzt werden kann. Dort werden Spiele-, Sing- und Bastelnachmittage sowie Sitzgymnastik angeboten.
Ab einem Lebensalter von 65 Jahren oder bei erhöhtem Hilfsbedarf ist ein Einzugs ins betreute Wohnen möglich. „Zurzeit sind unsere Bewohner zwischen 54 und 96 Jahre alt“, sagt Heike Wichern, die Betreuerin der Wohnanlage. Sie fügt hinzu: "Eine schon lange Zeit im Haus lebende Bewohnerin ist Frau Mittelbach.“ „Ich lebe seit sieben Jahren in meiner Wohnung und fühle mich sehr wohl“, erzählt die Seniorin. „Meine Wohnung hat drei schöne Zimmer und vor der Terrasse ein Stück Garten. Als ich damals einzog, konnte ich mir die Wohnung aussuchen. Es standen in der Anlage vier Wohnungen zur Auswahl. Der kleine Garten, den nur ich nutzen darf, gab für mich den Ausschlag. Bis heute genieße ich die nette Hausgemeinschaft. Niemand muss hier einsam sein.“
Für das gemeinsame Mittagessen steht ein Gruppenraum zur Verfügung. Angeboten werden zur Auswahl zwei schmackhafte Menüs aus der Küche des Herbergsvereins.
Ausflüge und hausinterne Feiern werden ausgerichtet. Dann werden die Bewohner zum Besuch im Tierpark, Kaffeetrinken in der Heide oder Spaziergang in landschaftlich schöner Umgebung geladen. Es besteht auch die Möglichkeit, an einer mehrtägigen Urlaubsfahrt teilzunehmen.
"Die Bewohner entscheiden selbst, an welchen Angeboten sie teilnehmen möchten. Das Bedürfnis nach Begegnungen und Abwechslung ist sehr unterschiedlich“, erläutert Heike Wichern. “Viele freuen sich, im Haus neue Bekanntschaften zu schließen. Daraus erwachsen dann private Verabredungen.“
Die Anlage Albert-Schweitzer-Weg befindet sich am Ortsrand von Tostedt. Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sind zu Fuß oder per Bus zu erreichen. Mit wenigen Schritten ist man im Grünen.
Ist ein Bewohner auf Hilfe angewiesen, kann der ambulante Dienst angefordert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, Einkaufshilfen oder Arztbegleitungen in Anspruch zu nehmen. Heike Wichern organisiert die erforderlichen Hilfen, hilft auch beim Ausfüllen von Formularen und unterstützt die Bewohner auf Wunsch bei der Bewältigung von Alltagsschwierigkeiten. Alle Wohnungen sind mit einem Hausnotrufsystem ausgestattet. Die Mieter können auf diese Weise Tag und Nacht Hilfe aus der Diakoniestation vor Ort herbeirufen.

Die Anlage Albert-Schweitzer-Weg befindet sich am 
Ortsrand von Tostedt
Die Bewohner entscheiden selbst, an welchen 
Angeboten sie teilnehmen möchten
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

Service

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Landkreis Stade: 1.000er-Marke bei Corona-Infizierten überschritten

jd. Stade. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade hat am Freitag, 27. November, die 1.000er-Marke überschritten. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit bisher 1.007 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit kommt laut der offiziellen Statistik auf etwas mehr als 200 Landkreis-Bewohner ein Corona-Infizierter. Die Dunkelziffer der Corona-Infizierten dürfte um einiges höher liegen, da viele Fälle gar nicht erkannt werden. Mit dem Verhältnis von 200 zu 1...

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