Landkreis Harburg
An diesen Bundes- und Landesstraßen wird gebaut

Service

Zahl der Infektionen steigt weiter
Alle Landkreise im Elbe-Weser-Dreieck haben jetzt Inzidenzen über 500

jd. Stade. Jetzt ist die 500er-Marke übersprungen: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade ist am Mittwoch, 19. Januar, auf 519,1 angestiegen. Im gesamten Elbe-Weser-Dreieck ist jetzt die Schwelle von 500 überschritten. In allen Landkreisen der Region entwickelt sich ein dynamisches Infektionsgeschehen. Aktuell sind im Landkreis 1.559 Personen mit dem Coronavirus infiziert (positiver Corona-Test). Innerhalb von 24 Stunden wurden 250 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der seit...

Politik
Nimmt den Prüfbericht gelassen: Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme
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In Hollenstedt
Verstößt Bürgermeister gegen geltendes Recht?

bim. Hollenstedt. Der Tagesordnungspunkt "Jahresabschluss" in einer Ratssitzung ist eigentlich eine Regularie, die per Handzeichen abgenickt und in der Öffentlichkeit nicht wirklich wahrgenommen wird. Zumal es sich in der Regel um länger zurückliegende Jahresabschlüsse handelt. Die für die Jahre 2015 und 2016 sorgt in der Gemeinde Hollenstedt für einigen Zündstoff - und Kritik an Bürgermeister Jürgen Böhme durch die Wählergemeinschaft Hollenstedt (WGH). Hintergrund sind u.a. vom...

Panorama
Initiator der Petition: der Buchholzer SPD-Ratsherr Frank Piwecki

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie
"Buchholzer Erklärung": Ratsherr startet Petition gegen Corona-Spaziergänger

os. Buchholz. Als Reaktion auf die "Spaziergänge", mit denen Bürger deutschlandweit gegen die ihrer Meinung nach repressiven und unsinnigen Corona-Maßnahmen protestieren, hat der Buchholzer Ratsherr Frank Piwecki (SPD) eine Online-Petition gestartet. Die Mehrheit der Gesellschaft dürfe nicht tatenlos zusehen und schweigen, wenn bei den unangemeldeten Demonstrationen Antisemiten, Verschwörungsideologen und rechtsextreme Gruppierungen die "Spaziergänge" unterwanderten. "Wir müssen klarmachen,...

Politik
Rettungshubschrauber können das Elbe Klinikum in Buxtehude nicht anfliegen. Sie landen daher im Jahnstadion

Elbe Klinikum Buxtehude wird nicht angeflogen
Stadt soll Helikopterlandeplatz schaffen

tk. Buxtehude. Die Stadt Buxtehude soll eine befestigte Landefläche für Helikopter ausweisen, die von allen Rettungsdiensten mit ihren Fahrzeugen gut angefahren werden kann. Diesen Antrag stellt Janet Hüsgen (Grüne). Die Ratsfrau, die seit der Wahl im Buxtehuder Stadtparlament sitzt, weiß, worüber sie redet. Sie ist nämlich auch Feuerwehrfrau im Zug II der Freiwilligen Feuerwehren Buxtehude. Ende 2021 sollte ein Patient vom Elbe Klinikum mit dem Rettungshubschrauber in ein anderes Krankenhaus...

Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Politik
Rednerin Dörte Schnell (rote Jacke) rief dazu auf, den Auftritt rechter Gruppierungen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen nicht zu tolerieren
Video 8 Bilder

Protest-Aktion gegen Corona-Leugner
"Omas gegen Rechts" demonstrieren in Stade gegen Querdenker

jd. Stade. "Impfen statt schimpfen", "Mehr denken statt querdenken", "Eure Freiheit ist Egoismus": Mit Transparenten dieser Art wurde am Montagabend in Stade gegen Impfgegner, Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker protestiert. Rund 140 Menschen fanden sich auf dem Platz Am Sande ein, um darauf hinzuweisen, welche Gefahr für die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft von den sogenannten "Montagsspaziergängen" ausgehen kann. Der Platz in der Stader City war an diesem Abend auch...

Panorama
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Corona-Zahlen am 19. Januar
Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg nur noch knapp unter 1.000

(lm). Der Inzidenzwert im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 19. Januar, von 898,0 am Vortag auf 976,9 gestiegen und liegt damit nur noch knapp unter einem Wert von 1.000. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 516,8. 402 neue Corona-Fälle wurden heute übermittelt, in den vergangenen sieben Tagen wurden 2.501 Fälle registriert (+202 im Vergleich zum Vortag).  Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 5,2 auf 5,6 gestiegen, die Intensivbettenbelegung verzeichnet einen...

(bim). Rund 27 Millionen Euro wird der Geschäftsbereich Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in diesem Jahr in Bundes- und Landesstraßen investieren. Der überwiegende Anteil fließt in die bauliche Erhaltung von Straßen, Brücken und Radwegen. Neben den Erhaltungsmaßnahmen auf Bundesstraßen (ca. 16 Millionen Euro) liegt ein Schwerpunkt auf der Sanierung von Radwegen an Landesstraßen (1,5 Millionen Euro) und der Nachrüstung von Schutzplanken (1,2 Millionen Euro). Was zunächst großartig klingt, wird während der Bauphasen sicherlich auch wieder für einigen Ärger sorgen.
Zum Beispiel die geplante Baumaßnahme auf der B3 zwischen Welle und Handeloh-Höckel (Samtgemeinde Tostedt). Von Mitte September bis Mitte Dezember werden auf rund drei Kilometern Ehaltungsmaßnahmen durchgeführt. Der Straßenabschnitt wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt.
Anwohner und Geschäftsleute haben in den vergangenen Jahren im WOCHENBLATT mehrfach über die ständig wiederkehrenden Baumaßnahmen geklagt. Diese reichten von Kanalbauarbeiten im Jahr 2006, diverse Kreisstraßenerneuerungen und eine Fahrbahnerneuerung zwischen der Kreuzung in Welle bis Höckel im Jahr 2012 über die Fahrbahnerneuerung vom Ortsausgang Welle bis Wintermoor an der Grenze zum Heidekreis Mitte 2017 bis hin zur Fahrbahn- und Radweg-Erneuerung zwischen Buchholz-Sprötze und Handeloh-Höckel Mitte 2019. Alle Arbeiten erfolgten meist unter Vollsperrung und mit großen Umwegen für Pendler und Anwohner. Ganz abgesehen von die Belastungen, den die Verkehrsteilnehmer während der fünfeinhalbjährigen Beschränkungen und teilweise Sperrungen im Zuge der Erneuerung der Bahnbrücke auf der B3 bei Sprötze hinnehmen mussten.
Bereits ab dem zweiten Quartal werden auf sechs Kilometern zwischen Welle und Wintermoor Leitplanken montiert bei halbseitiger Straßensperrung mit Ampelregelung.
• Die B75 zwischen Dibbersen und Steinbeck ist von Mitte September bis Mitte Dezember für Fahrbahnerhaltungsmaßnahmen gesperrt.
• Die B404 zwischen Eichholz und Rönne wird von Mitte Juni bis Anfang September gesperrt. Auf 3,7 Kilometern wird die Fahrbahn instand gesetzt.
Folgende Baumaßnahmen finden mit halbseitiger Sperrung und Verkehrsführung per Ampelschaltung statt:
• Von Mitte Februar bis Anfang Juni wird der Kreisverkehr auf der L234 am Bahlburger Kreuz gebaut. 
• Radweg-Erneuerungen finden statt auf der L215 zwischen Brackel und Thieshope (1,3 Kilometer, zweites und drittes Quartal), auf der L216 zwischen Nindorf und der A7-Anschlussstelle Garlstorf (3,1 Kilometer, zweites Quartal) sowie auf der L234 zwischen Luhdorf und Garstedt (1,5 Kilometer, drittes und viertel Quartal). 
• Im dritten und vierten Quartal werden die Radweg-Brücke auf der L215 im Bereich Hanstedt und Quarrendorf instandgesetzt sowie eine Brücke auf der L213 in Seevetal.
• Bei der Verkehrsführung während der Bauarbeiten werde zwar eine halbseitige Bauweise mit Einbahnstraßenregelung oder Ampelanlage angestrebt, teilt Geschäftsbereichsleiter Dirk Möller mit. Aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreiten und der geltenden Richtlinie über die "Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr" sei das in der Regel aber nicht möglich. Weiterhin gelte:

  • Die Verkehrsführung bezüglich der Umleitungen werde mit den zuständigen Verkehrsbehörden und der Polizei im Vorfeld abgestimmt, Absprachen mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben vorgenommen und betroffene Kommunen frühzeitig eingebunden.
  • In Abstimmung mit anderen Baulastträgern würden die Maßnahmen in sinnvolle Bauabschnitte unterteilt, so dass die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke während der Bauzeit grundsätzlich gewährleistet sei. Eine Ausnahme bilde z.B. der stundenweise Einbau von Asphalt.
  • Die Information der Anwohner und Gewerbetreibenden würden - je näher die Maßnahme rückt - verdichtet, d.h. über Presseinformationen, Informationsveranstaltungen, soweit es die Corona-bedingte Situation zulässt, bis hin zu Postwurfsendungen unmittelbar vor bzw. während der Baumaßnahmen.

• Die Behörde ist zuständig für ca. 1.100 Kilometer Bundes- und Landesstraße mit rund 630 Kilometer Radwegen in den vier Landkreisen Lüneburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Harburg.

Straßensanierungen: Das ist im Landkreis Stade geplant
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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