B75-Baustelle: Nach dem Bau ist vor dem Bau

Gesa Schütte, Bau-Fachbereichsleiterin der Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg, vor einigen Wochen bei der Baustellenbesichtigung mit dem WOCHENBLATT auf der Este-Brücke. Dort wurden fehlerhafte Schutzplanken angebracht     Foto: bim
  • Gesa Schütte, Bau-Fachbereichsleiterin der Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg, vor einigen Wochen bei der Baustellenbesichtigung mit dem WOCHENBLATT auf der Este-Brücke. Dort wurden fehlerhafte Schutzplanken angebracht Foto: bim
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bim. Tostedt. Seit Ende Oktober ist die B75 zwischen Tostedt und Trelder Berg nach zweieinhalbmonatigen Bauarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben. Doch seit Mitte November gilt im Bereich im Bereich der Rudolf-Steiner-Schule in Kakenstorf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h - nicht zur Verkehrsberuhigung, sondern weil eine fehlerhafte Schutzplankenkonstruktion auf der Brücke montiert wurde (das WOCHENBLATT berichtete). Wann die ausgetauscht wird, steht laut der niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde, Geschäftsbereich Lüneburg, noch nicht fest.
"Ein genauer Zeitpunkt kann noch nicht benannt werden, da sich dies zurzeit noch in der Klärung zwischen dem Hauptauftragnehmer mit seinem Nachunternehmer befindet", teilt Geschäftsbereichsleiter Dirk Möller auf WOCHENBLATT-Anfrage mit. Die 50 km/h im Bereich der Brücke gelten noch bis zum 31. Dezember. Zumindest werde die Fahrbahn für den Austausch der Schutzplanken dann nur halbseitig gesperrt und der Verkehr mittels Ampelanlage geregelt.
Mit den Bauarbeiten ergaben sich weitere Änderungen auf der B75: Die zwei "Blitzer" in beide Richtungen in Trelde wurden nun durch einen neuen "Blitzer-Turm" ersetzt. Der wurde Ende November in Betrieb genommen und kann beidseitig Tempo-Sünder ins Visier nehmen.
In Höhe der Harburger Straße und der Straße Am Baggersee in Tostedt galten zuvor 50 km/h. "Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde nach Umgestaltung des Einmündungsbereichs im Rahmen der Erneuerung der B75 und Änderung der Beschilderung und Markierungen aufgehoben", berichtet Dirk Möller. Die entsprechende verkehrsbehördliche Anordnung dafür habe der Landkreis Harburg bereits im September erteilt. Es sei üblich, während einer Baumaßnahme die Markierungen und Beschilderungen zu überprüfen, erläutert Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. Da sich die Kreuzung außerorts befinde und es dort keinen Unfallschwerpunkt gebe, gelten nach einem Ortstermin mit Straßenbaulastträger, Polizei und Gemeinde dort wieder 70km/h. Für Fußgänger gebe es die Möglichkeit, die B75 sicher an der Ampel zu überqueren.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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