Das Projekt Freizeit inklusiv geht online

Kooperationspartner der ersten Stunde sind bei dem Projekt „Freizeit inklusiv“ vier Jugendzentren. Dazu gehören (v. li.): Dörte von Elling (Jesteburg), Grete Marsiske, Dennis Scheepker (beide Tostedt),
Annekathrin Heyenrath (Lebenshilfe Lüneburg-Harburg) und Anika Lucas (Buchholz)
  • Kooperationspartner der ersten Stunde sind bei dem Projekt „Freizeit inklusiv“ vier Jugendzentren. Dazu gehören (v. li.): Dörte von Elling (Jesteburg), Grete Marsiske, Dennis Scheepker (beide Tostedt),
    Annekathrin Heyenrath (Lebenshilfe Lüneburg-Harburg) und Anika Lucas (Buchholz)
  • Foto: Lebenshilfe Lüneburg-Harburg
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(bim). Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung bei Sport, Spaß, Hobby und Spiel fördert die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg im Landkreis Harburg mit ihrem Projekt „Freizeit inklusiv!“. Ziel sind wohnortnahe Freizeitangebote, bei denen die Inklusion - die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Handicap - in den Alltag getragen wird. Kooperationspartner der ersten Stunde sind die Jugendzentren in Buchholz, Jesteburg, Maschen und Tostedt. Ein über drei Jahre geltender Kooperationsvertrag mit den vier Jugendzentren ist unterzeichnet. Jetzt ist das Projekt auch online abrufbar.
Mit den Jugendzentren arbeitet die Lebenshilfe bei dem von der Aktion Mensch finanziell geförderten Projekt bereits zusammen. „Die Lebenshilfe ist der fachliche Ansprechpartner, der dabei unterstützt, den Kontakt zwischen Einrichtungen und Menschen mit Behinderung herzustellen“, so Projektleiterin Annekathrin Heyenrath.
Nach und nach soll das Netzwerk ausgebaut und neben den Jugendzentren viele weitere Vereine und Gruppen im Kreis Harburg eingebunden werden. Großartige inklusive Arbeiten leisten etwas der Todtglüsinger Sportverein mit Sportgruppen wie "Spiel dich fit" oder die Schwimmgruppe im TSV Winsen unter der Leitung von Andrea Baasner.
Dass der Sportverein Blau-Weiss Buchholz ein sehr breit aufgestelltes Angebot bereitstellt, ist über Buchholz hinaus bekannt. Menschen ohne eine Behinderung setzen sich in den Rollstuhl, um am Rollstuhl-Basketball teilzunehmen.
Die Angebotsvielfalt ist bunt. Im Jugendhaus in Jesteburg fördert Dörte von Elling im "Atelier Vielfalt" die kreative und künstlerische Betätigung von bis zu 15 Teilnehmern mit und ohne Behinderung im Alter von sechs bis 80 Jahren beim Töpfern, Malen, Specksteinschleifen, Nähen und Papierherstellen. „
Kreativ geht es auch im Jugendzentrum Village in Maschen zu. Unter Leitung von Gönül Koch-Cetinoglu wird getöpfert.
Schlagzeug spielen im Musikunterricht, Partien am Billard-Tisch oder die Herstellung von Buttons gehören zum Angebot des Jugendzentrums Tostedt, an dem auch drei Jugendliche mit Behinderung in Begleitung ihrer Eltern regelmäßig teilnehmen.
Ansprechpartnerin für das Projekt ist Annekathrin Heyenrath unter Tel. 04171-6082421 oder 0163-2796732.
Im Internet wird über das Projekt und inklusive Freizeitangebote zwischen Heide und Elbe auf der Seite www.freizeit-inklusiv.de informiert.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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