bim. Tostedt. Der Verein "Igelfreizeit Tostedt", der es auch Kindern aus sozialschwachen Famiien ermöglichte, an Ferienfreizeiten teilzunehmen, hat sich - wie berichtet - aufgelöst. Der Vereinsvorstand hatte die mangelnde Unterstützung seitens der Samtgemeinde für die Auflösung mit verantwortlich gemacht. Dem widerspricht jetzt die Samtgemeinde-Verwaltung.
"Eine mangelnde Unterstützung kann die Samtgemeinde nicht bestätigen", so Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann. In den Jahren 2009 bis 2011 seien jährlich 7.900 Euro für alle Jugendpflegemaßnahmen im Haushalt vorgesehen gewesen. 2012 sei dieser Betrag auf 9.000 Euro erhöht worden, und für die Jahre 2013 und 2014 jeweils 10.300 Euro veranschlagt gewesen.
"Die 'Igelfreizeit Tostedt e.V.' hat jedoch nur in 2011 für zwei Maßnahmen Jugendpflegemittel beantragt und zwar für ein Zeltlager in Dohren (Zuschuss: 620,02 Euro) und für eine Kinderfreizeit in Dohren (Zuschuss: 240 Euro). Weitere Jugendpflegemittel wurden seitdem ebenso wenig beantragt, wie die Ausleihe von Gegenständen oder personeller Unterstützung", so Bostelmann.
Durch die Ausrichtung des Weihnachtswunschbaumes habe sich über die Jahre hinweg eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen "Igelfreizeit", Familienservicebüro und Jugendpflege entwickelt. "Allerdings war besonders im vergangenen Jahr deutlich zu spüren, dass der Verein personell nicht in der Lage war, Projekte anzubieten bzw. durchzuführen. Auch die Ausrichtung des Weihnachtswunschbaumes 2013 wurde daher fast ausschließlich vom
Familienservicebüro und der Jugendpflege wahrgenommen", erklärt Bostelmann.
Sowohl das Familienservicebüro als auch die Mitarbeiterinnen des Tostedter Jugendzentrums hätten dem Verein immer offen und unterstützend gegenüber gestanden.

Lesen Sie auch: www.kreiszeitung-wochenblatt.de/tostedt/panorama/verein-igelfreizeit-loest-sich-auf-d41618.html

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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