Gymnasium Tostedt unter neuer Leitung: Stefan Birkner möchte Wissen und Werte vermitteln

Stefan Birkner vor dem Tostedter Gymnasium

bim. Tostedt. Kommt das Gymnasium Tostedt nach den Schulleiterwechseln der vergangenen Jahre endlich in konstantes "Fahrwasser"? Das jedenfalls verspricht der neue Schulleiter Stefan Birkner, der seinen Dienst offiziell zum neuen Schuljahr aufgenommen hat.
Der 41-Jährige hat Deutsch und Geschichte studiert und arbeitete zuvor sieben Jahre lang an der Kooperativen Gesamtschule Schneverdingen (KGS), mit 1.600 Schülern eine der größten Schulen in Niedersachsen mit Hauptschul- und Gymnasialzweig, zuletzt als Fachbereichsleiter für die Ganztagsschule.
"An der KGS habe ich verschiedene Gremien kennengelernt", berichtet Stefan Birkner. So arbeitete er u.a. im Schulvorstand mit und in der Schülervertretung, in der er sich als SV-Beraterlehrer darum kümmerte, dass die Belange der Schülervertreter gehört werden.
Bereits drei Wochen in den Ferien hatte sich Stefan Birkner am Tostedter Gymnasium eingearbeitet und wurde Anfang August in einer Vollversammlung mit Kollegen, Elternvertretern, Schülern und Schulpersonal von der Schuldezernentin eingeführt.
"Ich möchte nicht 'von oben regieren', sondern Schüler, Eltern und Kollegen einbinden und miteinander Schule gestalten", so Birkner. Ihm ist wichtig, neben Bildung und Wissen auch Werte zu vermitteln. "Es geht darum, wie man miteinander umgeht und wie Gesellschaft funktionieren soll", so Stefan Birker. Schule solle die jungen Menschen fachlich und sachlich auf das Leben vorbereiten, aber ebenso zur Wesens- und Persönlichkeitsbildung beitragen und sozialkompetente Menschen hervorbringen. "Man muss sich bewusst sein, dass Schüler ein Spiegelbild von einem selbst sind. Das ist unsere Verantwortung als Vorbild.
Seine Arbeitsschwerpunkte sieht Stefan Birkner zudem im Ausbau des Ganztagsangebotes und des Berufsorientierungsbereichs.
Auf die Schulleiterstelle in Tostedt hatte KGS-Rektor Mani Taghi-Khani ihn aufmerksam gemacht. Stefan Birkner ist seit einem Jahr verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Für die Familie stellte sich die Frage, wo sie künftig wohnen werden. Tostedt und Umgebung hält er für reizvoll. Auch sieht er eine Aufgabe darin, dass das Gymnasium Tostedt mit seinen rund 700 Schülern und ca. 60 Lehrern nach den Umbrüchen der vergangenen Jahre zur Ruhe kommt und er gemeinsam mit den Kollegen Kontinuität und Perspektiven erwirken kann.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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