"Heidelöwen" sammeln Spenden beim Balkan Express

Drei der Balkan Express-Fahrer (Mitte, v. li.): Detlef Voß, Stefan Palaschinski und Marco Lohmann, umringt von ihren Lions-Kollegen
  • Drei der Balkan Express-Fahrer (Mitte, v. li.): Detlef Voß, Stefan Palaschinski und Marco Lohmann, umringt von ihren Lions-Kollegen
  • Foto: Lions-Club Jesteburg
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

(bim). Staubige Straßen, raue Gebirgszüge und einsame Wildnis, aber auch pulsierende Metropolen in Süd-Ost-Europa liegen vor vier abenteuerlustigen Nordheidjern, die am 25. August zur ersten "Balkan Express Adventure-Rally" starten. Mit zwei Youngtimern nehmen die Mitglieder des Lions-Clubs Jesteburg an diesem zehntägigen Road Trip teil, legen ohne GPS und Navigationsgerät und ohne Autobahnen zu nutzen 4.000 Kilometer zurück, reisen durch mehr als 14 Länder und bitten um Spenden für das Projekt "100 Kinderwünsche". "Das wird spannend", sind sich Detlef Voß aus Tostedt und Marco Lohmann aus Heidenau einig.
Detlef Voß hat die "antiken" Land- und Straßenkarten schon parat gelegt, Marco Lohmann die Autos fit gemacht. Neben dem Architekten Voß (zuständig für Unterkünfte und Zeltbau) und dem Kfz-Meister Lohmann (zuständig für die Fahrtüchtigkeit der Autos) gehören zum Fahrerteam: Rechtsanwalt Stefan Palaschinski aus Jesteburg (zuständig für den rechtssicheren Freifahrtschein durch 14 Länder) und Physiotherapeut Christian Peter aus Buchholz (zuständig für körperliche Belange und Fitness des Teams).
Auf die Idee zu der Tour kamen die Vier nach einem Vortrag, den ein Teilnehmer des "Baltic Sea Circle" vor dem Lions-Club hielt, der ihren Ehrgeiz und Entdeckergeist weckte. Veranstalter der "Balkan Express"-Premiere ist wie beim "Baltic Sea Circle" der "Superlative Adventure Club" (SAC).
Das Heidjer-Quartett startet in zwei Autos - einem Nissan Laurel, Baujahr 1986, und einem Opel Omega, Baujahr 1996 - unter dem Logo der "Heidelöwen" I und II und unter dem Motto "Vier Löwen in den Schluchten des Balkans". Genau genommen müssen die mehr als 20 Jahre alten Karossen sogar rund 6.000 Kilometer durchhalten, denn die Tour startet in Dresden, das Ziel ist am 5. September Salzburg (Österreich).
Unterwegs fahren die Nordheidjer u.a. durch die Karpaten, die Niedere und Hohe Tatra, den Balkan mit Mazedonien, Albanien, Montenegro, und Rumänien. "Das wird aufregend, zum Beispiel Rumänien und die Hohe Tatra zu erleben", so Detlef Voß. "Es soll vor allem Spaß machen. Mich reizen Bulgarien, Rumänien und Albanien. Obwohl fast alle Länder, durch die wir reisen, EU-Mitgliedstaaten oder Beitrittskandidaten sind, weiß man über sie fast nichts", so Marco Lohmann. "Wir werden auf alle Fälle Knoblauch mitnehmen, weil wir durch Draculas Heimat fahren, und deutsches Bier", kündigt Detlef Voß augenzwinkernd an.
• Wer wissen möchte, wo sie sich die "Heidelöwen" gerade befinden und was sie erleben, erfährt täglich Neuigkeiten auf der Facebook-Seite "Heidelöwen Rally Team".

100 Kinderwünsche erfüllen

Die rund 180 Teams, die bei der "Balkan Express Adventure-Rally" mitfahren, sind aufgefordert, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Die "Heidelöwen" sammeln für das Projekt "100 Kinderwünsche", das der Lions-Club anlässlich seines zehnjährigen Bestehens im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, um in jedem der kommenden Jahre zehn Kinderwünsche zu erfüllen (www.100-kinderwuensche.de), oder alternativ für www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de. "Jeder Cent kommt diesen Projekten ohne Abzug zugute", versichert Detlef Voß. Die Teilnahmekosten an der Rallye von 850 Euro pro Team sowie Sprit- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst.
Unternehmer, die sich beeilen und ihren Geldbeutel weit öffnen, können für folgende drei Kategorien spenden:
Bronze: 250 Euro (das Firmenlogo kommt aufs Rallye-Fahrzeug), Silber: 1.000 Euro (ein großes Firmenlogo kommt auf das Fahrzeug und ein Firmenporträt auf die Facebook-Seite), Gold: 2.000 Euro (großes Logo auf der Heckklappe und ein Mitbringsel aus dem Balkan). Aber auch alle anderen Spenden sind natürlich willkommen auf das Spendenkonto des Lions-Clubs-Fördervereins: IBAN: DE70 2406 0300 2803 0010 00, BIC: GENODEF1NBU (als Verwendungszweck das entsprechende Projekt angeben).

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

Panorama

Die Zahlen vom 14. Januar
Corona im Landkreis Harburg: Drei Menschen sind gestorben

(ts). Drei weitere Menschen sind mit oder am COVID-19-Erreger gestorben, gab der Landkreis Harburg am Donnerstag, 14. Januar, bekannt. Nach WOCHENBLATT-Informationen stammen die Verstorbenen aus dem Samtgemeinden Jesteburg, Salzhausen und Tostedt. Insgesamt sind damit 57 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Harburg gestorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Harburg ist weiter gesunken: Am Donnerstag, 14. Januar, meldete die Kreisverwaltung einen Wert von 69,6. Am...

Service

Akute Corona-Fälle: Eine Kommune im Landkreis Stade weiter Spitzenreiter
Neue Corona-Karte zeigt Zahlen mit aktuellen Fällen

jd. Stade. Bei den aktuellen Corona-Fallzahlen gibt es im Landkreis Stade weiterhin eine große Bandbreite. Bei einigen Kommunen sind die Werte in Bezug auf die aktuell Infizierten sehr niedrig, während andere deutlich höhere Zahlen haben. Auf der vom WOCHENBLATT erstellten Karte ist zu erkennen, dass die drei Kommunen mit den höchsten Werten in der südöstlichen Ecke des Landkreises liegen: Spitzenreiter ist weiterhin Jork, gefolgt von Horneburg und Buxtehude. Die "Corona-Karte" bezieht sich auf...

Panorama

Kostenexplosion bei Autobahnbau
A26 Ost: NABU fordert Planungsstopp

tk. Landkreis. Dass der NABU Hamburg ein erklärter Gegner der A26 Ost ist, ist hinlänglich bekannt. Dieses Autobahnteilstück soll die A26 an die A1 anschließen. "Ein Relikt alter Betonpolitik", hatte der NABU bereits im vergangenen Jahr im WOCHENBLATT kritisiert und als Alternative unter anderem mehr Investitionen in den ÖPNV gefordert.  Erst Ende Dezember zeichnete der NABU Bundesverband die A26 Ost mit dem Negativ-Preis „Dinosaurier des Jahres 2020“. Jetzt führt der NABU die Explosion der...

Service

Drei weitere Corona-Tote im Landkreis Stade
Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit COVID-19 seit Weihnachten stark gestiegen

jd. Stade. Es gibt immer mehr Corona-Tote im Landkreis Stade. Am Donnerstag, 14. Januar, sind drei weitere Todesopfer hinzugekommen. Die Zahl der Toten ist besonders in den vergangenen drei Wochen stark angestiegen.  Wurden bis Weihnachten 25 Personen registriert, die an den Folgen oder im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben sind, so liegt diese Zahl aktuell bei 63.  Die Zahl der aktuell Infizierten ist seit dem Jahreswechsel allerdings relativ konstant: Kreisweit befinden...

Panorama
Nicht überall klappte der Start in das Distanzlernen reibungslos Foto: Fotolia/Monkey Business

Homeschooling: WOCHENBLATT fragt sein Leser
Schule zuhause: Top oder Flop?

(tk). Montagmorgen in Deutschland: Zehntausende Schüler loggen sich in ihre Homeschooling-Plattformen ein - theoretisch. Denn vielerorts bricht das Netz zusammen. Die Server waren schlichtweg überlastet, als sich etwa mit dem Ende der Weihnachtsferien in Niedersachsen die Schüler online zurückmeldeten. Statt Begrüßung im Videochat gab es einen schwarzen Monitor. Ist das ein Sinnbild dafür, dass es seit dem Ende der Sommerferien, und damit der Rückkehr in eine Art schulischer Normalität mit...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen