In Seevetal überfahrener Wolf stammt aus Ueckermünde

Die Population der Wölfe in Niedersachsen nimmt zu, entsprechend steigt die Zahl der Tiere, die dem Straßenverkehr zum Opfer fallen
  • Die Population der Wölfe in Niedersachsen nimmt zu, entsprechend steigt die Zahl der Tiere, die dem Straßenverkehr zum Opfer fallen
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

(bim). Die Identität des am 4. Dezember 2017 auf der Autobahn A7 in Richtung Hamburg auf dem Parkplatz der Raststätte Seevetal tot aufgefundenen Wolfs ist geklärt: Der Rüde stammt ursprünglich aus dem Rudel Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern. Das hat die Analyse der genetischen Proben durch das Senckenberg-Institut in Gelnhausen ergeben, teilt das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit.
Der Kadaver wurde ebenfalls zur pathologischen Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin geschickt und dort untersucht. Das IZW teilt mit, dass das Tier vor seinem Tod in einem guten Gesundheitszustand war und wie vermutet an den Folgen des Verkehrsunfalls starb.
Am Mittwoch fiel erneut ein Wolf, inzwischen der 34., dem Straßenverkehr zum Opfer - und zwar an der Straße bei Penzhorn im Heidekreis.
• Weitere Informationen über in Niedersachsen tot aufgefundene Wölfe unter:
www.wolfsbuero.nlwkn.niedersachsen.de/142406.html.

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