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Rasante Zunahme: Immer mehr gefälschte Impfausweise

Laienspieler Wümme-Königsmoor: Gruppe begeistert seit 70 Jahren das Publikum

Die Laienspieler (stehend, v. li:): Irena Tollmien, Desirée Tollmin und Stefan Rohrer sowie sitzend v. li.: Souffleuse Helga Peters, Herbert Fricke, Herbert von Schassen, Gerhard Ahrens und Hilke Martens
  • Die Laienspieler (stehend, v. li:): Irena Tollmien, Desirée Tollmin und Stefan Rohrer sowie sitzend v. li.: Souffleuse Helga Peters, Herbert Fricke, Herbert von Schassen, Gerhard Ahrens und Hilke Martens
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bim. Königsmoor. Bereits seit dem Jahr 1948 erfreut die Laienspielgruppe Wümme-Königsmoor ihre Zuschauer, die inzwischen aus dem ganzen Landkreis in das beschauliche Dorf kommen, mit plattdeutschen Stücken. Fanden die ersten Proben und Aufführungen auf der Diele des damaligen Gasthauses von Hermann Albers in Wümme statt, steht den Laienspielern seit 1980 die damals neu errichtete Moorhalle zur Verfügung. Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens studieren die Akteure aktuell das plattdeutsche Stück "Een Huus köst Geld", einen Drei-Akter von Ubbo Gerdes, ein.
So humorvoll die plattdeutschen Stücke, die zur Aufführung kommen, sind, so ernst war die 
Zeit, in die die Gründung der Laienspielgruppe fiel. Deren Ziel sollte sein, durch die Pflege des Laienspiels in der Nachkriegszeit das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ortschaften Wümme und Königsmoor zu stärken und die Geselligkeit zu fördern. Als sich am 21. Dezember 1948 auf Initiative des Lehrers Günter Spenst rund 35 Jugendliche zum Theaterspielen zusammenschließen wollten, bedurfte es der Genehmigung der Militärregierung. Dennoch wurde bereits am selben Abend ein Vorstand gewählt. In dem wirkte von Beginn an Christoph Fricke mit, Vater des heutigen Leiters Herbert Fricke, der von 1951 bis 1964 auch Vorsitzender war.
Die Proben und Aufführungen fanden ebenfalls im Gasthaus Albers statt. Wenn damals auf der Diele gespielt werden sollte, musste vor dem Bühnenbau das Vieh versorgt werden. Die ersten Kulissen bestanden aus mit Packpapier bespannten Leisten, als Vorhänge dienten zunächst alte Wehrmachtswolldecken. 1951 wurden dank einer großzügigen Spende des Vereinswirtes neue, stabile und transportable Kulissen hergestellt, die erst 1999 durch eine neue Bühne ersetzt wurden.
Mitte der 1950er Jahre zogen die Laienspieler nach Königsmoor in die damals neu gebaute Gastwirtschaft "Moorklause" und 1980 schließlich in die Moorhalle.
"Damals haben wir auch auswärts Sketche aufgeführt, u.a. bei Schützenfesten", erinnert sich  Helga Peters, die 1953 als junges Mädchen zu der Gruppe kam und seit vielen Jahren als Souffleuse unverzichtbare Dienste leistet, an die ersten Jahre. Auftritte bei Erntefesten und der Dreiakter im Frühjahr gehören zum Standardprogramm, hinzu kommen Aufführungen zu besonderen Anlässen. Gerne gesehen sind die Laienspieler außerdem beim Seniorennachmittag der Gemeinde. Bis 2009 lud die Truppe auch noch jährlich am Rosenmontag zum Kappenfest ein.
Alle Mitglieder halten der Laienspielgruppe viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte die Treue. Leiter Herbert Fricke begleitete seinen Vater Christoph bereits als Kind zu den Aufführungen und stand selbst vor 60 Jahren erstmals auf der Bühne. Akteure wie z.B. Herbert von Schassen gehört seit 35 Jahren und Gerhard Ahrens seit 18 Jahren zu den Darstellern. Hilke Martens ist seit 30 Jahren Laienspielerin, zunächst in Wistedt und seit 25 Jahren in Königsmoor. Irena Tollmien ist seit 47 Jahren dabei und hat auch mehrere Familienmitglieder mit ihrer Theaterleidenschaft "infiziert". 
Zur Handlung des Geburtstagsstücks "Een Huus köst Geld": Gesa und Hajo bauen ihr Eigenheim und - wie es so geht: Sie haben sich finanziell übernommen. Zunächst will keiner aus der Familie das junge Paar unterstützen. Aber dann geben Vater, Mutter und Oma - alle unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit - doch jeweils 10.000 Euro. Mit dem, was dann geschieht, hat niemand gerechnet. Ob der Hausbau doch noch ein gutes Ende nimmt, erfahren Interessierte bei den Aufführungen am Freitag und Samstag, 20. und 21. April, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 22. April, um 14 Uhr (mit Kaffee und Kuchen) in der Moorhalle. Eintritt: 7 Euro.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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