Wini Macken in Handeloh
Nichts für Zartbesaitete

Das Organisationsteam des Wini Macken (hinten v. li.): Salzi, Andrea und Britt sowie 
(vorne v. li.): Jens, Jens, Iris, Elo und Marco  Foto: bim
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  • Das Organisationsteam des Wini Macken (hinten v. li.): Salzi, Andrea und Britt sowie
    (vorne v. li.): Jens, Jens, Iris, Elo und Marco Foto: bim
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bim. Handeloh. Darauf haben Hunderte Rockfans aus der Region gewartet. Am kommenden Samstag, 17. August, steigt in Handeloh hinter dem Alten Saal und neben dem Edeka-Markt Kröger, Hauptstraße 33, wieder das wohl kleinste Metal-Festival der Welt: das Wini Macken Open Air (W:M:O:A). Auf der Bühne dort geben sich vier Bands und ein originelles Zweimann-Orchestra die Ehre. In den Umbaupausen sorgen Kai Jessen, Maik Buchwald und Michael Matthies als "akustik-3" für Musik.
Während die Headbanger auf dem Rasen abrocken, sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche freiwillige Helfer im Einsatz, damit es den Gästen an nichts fehlt und sie dieses großartige Festival genießen können. Auch die Toleranz der Dorfbewohner trägt dazu bei, dass dieses Event mitten im Dorf eine ganz besondere Atmosphäre hat.
Zum 11. Wini Macken sorgen wieder hervorragende Bands für erstklassigen Musikgenuss. Den Anfang macht das Duo "Horst with no name Orchestra". Es folgen die Lokalmatadoren von "Dorky Dorks" sowie "Red dead Roadkill", die im Finale des Oxmox-Bandcontests sind, "Blessed Hellride" und "Powerslave".
Getränke, Wurst, Fleisch sowie vegetarische Tortillas sorgen dafür, dass keiner durstig oder hungrig feiern muss.
Jedes Jahr freuen sich die Gäste nicht nur auf die erstklassige Musik und die tolle Location, sondern sind auch begeistert von den fairen Preisen, der perfekten Organisation und den gut gelaunten, super freundlichen Servicekräfte.
Obwohl der Online-Vorverkauf hervorragend läuft, wird es noch Karten an der Tageskasse zum Preis von 18 Euro geben. Parkplätze sind ausgewiesen, und der Bahnhof ist nur wenige Meter entfernt.

Über die Wini Macken-Geschichte

Seit nunmehr zehn Jahren begeistert das Wini Macken die Musikliebhaber härterer Gangart - und das inzwischen längst über die Grenzen der Gemeinde Handeloh hinaus. Hunderte Rock- und Metalfans werden zur elften Auflage am kommenden Samstag, 17. August, ab 14 Uhr wieder auf der Wiese am Alten Saal in Handeloh mächtig abrocken.
Die Anfänge des Wini Macken reichen zurück ins Jahr 2009. Weil die Metal-Fans Jens, Torsten und Stefan, in ihrem Freundeskreis und bei ihren Konzertbesuchern besser bekannt als "Gohr", "Salzi" und "Elo", nicht ein Jahr lang auf das nächste Wacken Open Air warten wollten, veranstalteten sie kurzerhand ihr eigenes Mini-Festival in Jens' Garten und nannten es "Garten Open Air". Bier, ein Zelt und eine Band waren schnell organisiert. Das Publikum bei der Premiere bestand aus dem engsten Familien- und Freundeskreis, die überdachte Terrasse wurde zur Bühne.
Im Jahr darauf erfreute das Festival schon weit mehr Publikum. "Für alle Beteiligten war es schön - außer für die Nachbarn. Nachdem es Beschwerden gab, haben wir sie mit Frühstücksgutscheinen besänftigt", sagt Jens. 2012 fand das Wini Macken letztmals im Privatgarten statt, denn der platzte inzwischen aus allen Nähten - und die Nachbarn initiierten schon eine Unterschriftenaktion. Schließlich wichen die Organisatoren, die inzwischen zu echten Event-Profis mutierten, auf die Wiese am Alten Saal neben dem Handeloher Marktplatz aus.

Über die Bands

Das erwartet die Wini-Macken-Besucher in diesem Jahr:
"Powerslave": Seit 20 Jahren begeistert die Hamburger Band mit den mit viel Leidenschaft vorgetragenen Klassikern der Metal-Legende "Iron Maiden". "Run To The Hills", "The Number of the Beast" oder "Fear of the Dark" finden sich ebenso im Programm von "Powerslave" wie "Alexander the Great", "Seventh Son of a seventh Son" oder "Rime of the Ancient Mariner". Jedes Jahr zelebriert die Band außerdem ein Anniversary Special zu Ehren eines der Iron-Maiden-Alben im Hamburger "Logo".
"Blessed Hellride": Die 2010 gegründete fünfköpfige Band aus Trier hat sich dem Heavy Rock verschrieben, der sich durch "tonnenschwere Gitarrenriffs, knallige Grooves und martialische Gesänge" auszeichnet. Die Musiker, die seit Herbst 2015 bei Rodeostar Records unter Vertrag sind, haben u.a. zwei EPs (“Evil Side of Life” und „Booze 'n' Roll“), ein Album „Bastards & Outlaws“ sowie mehrere Videoclips veröffentlicht und touren durch Deutschland und das europäische Ausland. Auftritte absolvierten sie u.a. beim „Rock in der Pampa“ (Anschau) und dem „Rock 'n' Summer“ (Trier) als Co-Headliner, sie eröffneten auf dem „Weser Festival Kult“ in Porta Westfalica die Main-#+stage vor 20.000 Zuschauern und waren als Headliner für das „Metallergrillen Warmup“ und das „Metal im Markt“ gebucht.
"Red Dead Roadkill": Als eine Mischung aus Hard Rock, Alternative und einer Prise Pop Rock mit vielen Facetten, nach vorne gehender Rock mit Metal-Einflüssen, dabei trotzdem melodiös und gefühlvoll - so beschreibt die Hamburger Band mit femininem "Gallionsdrachen" ihren bodenstampfenden handgemachten Gitarrenrock. In den Songs geht es um viele Themen aus dem Leben, die in lyrische Bilder umgesetzt, oftmals von anderen Blickwinkeln beleuchtet und durch die Musik emotional verarbeitet werden. Eine Auseinandersetzung mit Schmerz, Wut und Frustration vertonte die Band auf ihrem Debütalbum "Sweet Songs of Anguish", das von Masterplan-Chef und Ex-Helloween-Gitarrist Roland Grapow gemixt und gemastert wurde.
"Horst with no Name Orchestra": Die angesagte Garage-Rock'n'Roll-Band um den Sänger und Gitarristen Horst Schneider aus Hamburg startete vor vielen Jahren als internationale One-Man-Band, bei der Horsti wie ein Gummimann Gitarre und Schlagzeug gleichzeitig spielte und dazu auch noch Singsang machte. Da Horsti zusehends vereinsamte, entschloss er sich, den einzigartigen und gutaussehenden Schlagzeuger Tomate mit ins Boot zu holen, um soziale Kontaktpflege nicht zu verlernen und den unglaublichen Horsti-Sound noch geiler zu machen. Seither tourt das dynamische Duo unter dem Namen "Horst with no Name Orchestra" durchs Land. Der minimalistische Sound ist hausgemacht, billig und einfach zu durchschauen, aber schwer zu kopieren.

• Informationen auch unter www.winimacken.de. Metal-Festival

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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