Windmühlenverein Kampen ist gerettet - Der Vorstand ist wieder komplett / Fred-Kennet Wengert ist erneut Vorsitzender

Der wieder komplette Vorstand des Mühlenvereins mit dem alten und neuen Vorsitzenden Fred-Kennet Wengert (4. v. li.)
  • Der wieder komplette Vorstand des Mühlenvereins mit dem alten und neuen Vorsitzenden Fred-Kennet Wengert (4. v. li.)
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bim. Kampen. "Das haben wir hinbekommen, der Verein ist gerettet", sagte Elke Münster, zweite Vorsitzende des Windmühlenvereins Kampen, erleichtert. Der vorherige Beisitzer Fred-Kennet Wengert, der den Verein bereits von 2002 bis 2010 anführte, ist erneut Vorsitzender. Zum neuen Kassenwart wurde Hans-Peter Braack gewählt. Wie berichtet, waren die vorzeitigen Neuwahlen nötig geworden, weil der bisherige Vorsitzende Alexander Münichshofer und seine Frau Roswitha als Kassenwartin von ihren Ämtern zurückgetreten waren. Als Beisitzer fungieren Wilfried Weseloh, Winfried Klupp und Antje Holste.
Zuvor machte Fred-Kennet Wengert seinem Ärger Luft, dass Alexander Münichshofer seinen Posten aus seiner Sicht "von jetzt auf gleich hingeschmissen" und damit den Fortbestand des Vereins gefährdet habe.
Auch habe es Konflikte zwischen Alexander Münichshofer und Mühlenbesitzer Helmut Blanck bei Zuständigkeiten und Finanzen gegeben. Ein Streitpunkt sei die Versicherung gewesen, bei der Wengert seinem Vorgänger "einen kleinen Alleingang" vorwarf. Bis April dieses Jahres sei der Mühlenkörper über den Verein, die anderen Räume über Blanck versichert gewesen. Seit Mai sei aber das gesamte Mühlengebäude über den Verein versichert.
Außerdem, so Wengert weiter, hätten die hohen Vereinsrücklagen von rund 40.000 Euro das Finanzamt auf den Plan gerufen, sodass die Bilanzen nun nicht mehr alle drei Jahre, sondern jährlich vorgelegt werden müssten.
Die Kritik ließ Alexander Münichshofer nicht auf sich sitzen. "Du warst doch auf den Vorstandssitzungen anwesend. Alle Unterlagen hattet Ihr", warf er Fred-Kennet Wengert vor. Der Vereinsvorstand sei stets in alle Maßnahmen einbezogen gewesen.
Und die Konflikte mit Mühlenbesitzer Blanck hätten schon länger geschwelt, weil der die Arbeit des Vereins behindere. Das Fass zum Überlaufen brachte dann offenbar ein nächtlicher Anruf des Mühlenbesitzers über die Flügelstellung.
Bei der Steuerprüfung habe es keine Beanstandungen gegeben. Vielmehr habe das Finanzamt nur darauf aufmerksam gemacht, dass der Verein 2016 eine neue Satzung verabschieden müsse, so Alexander Münichshofer. Dass der Verein über hohe Rücklagen verfüge, mache angesichts der bevorstehenden Sanierungen wie der Erneuerung des Blitzableiters und des Putzes sowie für mögliche Sturmschäden Sinn. Dennoch versagte die Versammlung ihm die Entlastung. Zuvor sollen alle Unterlagen geprüft werden.
Nichts desto trotz erkannten die in der Versammlung anwesenden rund 30 Mitglieder die Verdienste der Münichshofers an. "Euer Rücktritt hat uns sprachlos gemacht, weil die Besucher die Mühle mit Alex und Rosi verbinden", so Elke Münster. Alexander Münichshöfer ist eben ein Original und bekannt für seine Mühlenführungen mit dem Zigarrenstumpen im Mund. Er war nicht nur fünfeinhalb Jahre lang Vorsitzender, sondern 2001 auch Gründungsmitglied. Roswitha Münichshofer war seit 2004 Kassenwartin und maßgeblich mit an der Organisation der Mühlenfeste beteiligt.
Zum Dank erhielten die Münichshofers Blumen und einen Essengutschein.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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