Flächennutzungsplan-Änderung Otter sorgte für Diskussionen

bim. Tostedt. Eine Diskussion, bei der sich einige der Beteiligten gegenseitige Unlogik vorwarfen, und eine Sitzungsunterbrechung forderte jüngst die Beratung über eine Flachennutzugsplanänderung im Bereich Otter in der Tostedter Samtgemeinderatssitzung. Dabei ging es um eine rund 38.000 Quadratmeter große Ackerfläche am Bosteler Berg, die die Samtgemeinde erworben hat und künftig für Wohnbebauung nutzen möchte. Die Fläche gehört zur Gemeinde Otter, liege aber "so dicht an Tostedt, dass man es auch siedlungsmäßig dazu zählen kann", wie Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann meinte.
Otters Bürgermeister Herbert Busch gab zu Bedenken, dass die Fläche auch Zugang zu dahinter gelegenen Flächen sei. Außerdem müsse man sich kritisch mit Naturbelangen befassen und Gedanken über eine zusätzliche Verkehrsbelastung im Bereich Tostedter Straße/Niedersachsenstraße machen.
Rolf Aldag (CDU) beantragte, die Verwaltung möge das gesamte Areal zwischen Bosteler Berg und Tostedter Straße bis Schillingsbostel auf Potential für eine städtebauliche Entwicklung hin zu überprüfen.
Uneins waren sich die Ratsmitglieder, welcher Schritt nun zuerst beschlossen werden soll. Letztlich wurde die Flächennutzungsplanänderung auf den Weg gebracht und der Antrag von Rolf Aldag mehrheitlich befürwortet.

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