Freibadsanierung Tostedt: Arbeitskreis erarbeitet Einsparungen von 350.000 Euro

In der Ratssitzung soll der Objektbeschluss für die Sanierung des Freibades gefasst werden Freibad_Tostedt_bim_35-15
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bim. Tostedt. Der Objektbeschluss für die Sanierung des Tostedter Freibades soll in der Sitzung des Samtgemeinderates am Donnerstag, 10. März, um 19 Uhr in der Aula der Grundschule Poststraße gefasst werden. Wie berichtet, hatte die Planungsgruppe Hildesheim den Zuschlag bekommen. Eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung, DLRG und Freibadförderverein hat sich in zwei Sitzungen mit möglichen Einsparpotentialen beschäftigt. Mit Erfolg: Die voraussichtliche Bausumme einschließlich aller Nebenkosten beträgt nach der aktuellen Kostenschätzung durch das Architekturbüro ca. 2,65 Millionen Euro und ist damit 350.000 Euro günstiger als zunächst geplant.
Entstehen soll ein Kombibecken (381 Quadratmeter im Schwimmer- und Sprungbereich sowie 390 Quadratmeter im Nichtschwimmerbereich), das mithilfe einer Pfahlgründung im bestehenden Becken als Baugrube errichtet wird.
Für die Jüngsten wird es ein neues 67 Quadratmeter großes Kleinkinderbecken geben sowie einen Wasserspielgarten mit Schiffchenkanal mit einer Größe von 87 Quadratmetern.
Wesentliche Einsparungen wurden auch im Bereich des Gebäudes erzielt, wo nur die notwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten geplant sind und der Altbestand weitgehend erhalten bleibt. Der Eingangsbereich soll sinnvoll umgestaltet werden.
Die DLRG erhält für ihre erforderlichen Lagermöglichkeiten zwei neue Garagen.

Ein weiteres Thema ist die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Aus der vor zwei Jahren initiierten Buslinie Fintel - Königsmoor - Otter - Tostedt, die bisher anteilig von den beteiligten Kreisen und Kommunen getragen wurde, wollen sich der Kreis Rotenburg und die Samtgemeinde Fintel mangels Nachfrage nun zurückziehen. Dennoch soll das ÖPNV-Angebot aufrecht erhalten werden - zwischen Königsmoor, Otter und dem Tostedter Bahnhof. Der neue Fahrplan mit zwei zusätzlichen Fahrten kostet ca. 95.000 Euro. Sofern der Rat zustimmt, würde der Landkreis Harburg 60 Prozent der Kosten (57.000 Euro) übernehmen. 38.000 Euro müsste die Samtgemeinde Tostedt tragen. Die Linie soll zunächst ein Jahr fahren. Im Januar 2017 sollen die Fahrgastzahlen vorgelegt und über eine mögliche Fortsetzung entschieden werden.

Bei der Ende 2007 in Betrieb genommenen Buslinie Dohren - Todtglüsingen - Bahnhof Tostedt werden zehn Haltepunkte in Dohren und Todtglüsingen bedient. Da die letzte Abendtour um 19.20 Uhr nicht mehr angenommen wird, soll auf diese künftig verzichtet werden, wodurch sich der Zuschussbedarf um jährlich 3.100 Euro verringern würde.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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